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Zentralklinik Bad Berka | 15.12.2020

Interdisziplinäres Schlaflabor ausgezeichnet

Bad Berka, 15. Dezember 2020 --- Das Schlafmedizinische Zentrum der Klinik für Pneumologie der Zentralklinik Bad Berka wurde erneut von der der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin ausgezeichnet. Das Zentrum erhält seit 1996 das Zertifikat für die Qualitätssicherung und Prozessqualität.

Die Zentralklinik erreichte unter den 108 teilnehmenden Schlaflaboren Rang 7. Die Gutachter bewerteten die Qualität der Prozesse und Strukturen der Therapie von Patienten mit Schlafstörungen.

Im interdisziplinären Schlaflabor der Zentralklinik werden jährlich über 2000 Patienten behandelt. In akkreditierten Schlaflaboren gibt es spezielle Qualitätskriterien, die die schlafmedizinische Versorgung verbessern sollen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie würdigt die Arbeit unserer Ärzte und Pflegekräfte ganz besonders. Dass wir im deutschlandweiten Ranking qualitativ so gut abgeschnitten haben, erfüllt uns mit Stolz“, erklärt Dr. Michael Weber, Chefarzt der Klinik für Pneumologie.

In Deutschland leiden bis zu 40 % der Menschen an Schlafstörungen. Davon betroffen sind alle Altersgruppen, darunter auch Kinder. Zu den Störungen gehören u. a. Insomnie (Schlaflosigkeit), Restless Legs-Syndrom (Syndrom der „unruhigen Beine“), Parasomnien (z. B. Schlafwandeln) und Narkolepsie („Schlafkrankheit“). Im Vordergrund stehen aber auch die schlafbezogenen Atmungsstörungen, wie zum Beispiel das Schlafapnoesyndrom.

„Bei allen Schlafstörungen leidet die Lebensqualität der Betroffenen. Insbesondere bei schlafbezogene Atmungsstörungen gibt es aber auch Gefahren, z. B. für das Herz, den Kreislauf und das Gehirn. Erholsamer Schlaf ist ein biologisches Grundbedürfnis und sorgt für körperliche, geistige und seelische Gesundheit. Die moderne Schlafmedizin kann Ursachen für schlechten Schlaf erkennen und behandeln“, so Dr. Michael Weber.

Am Zentrum für Schlafmedizin der Zentralklinik Bad Berka stehen 11 Betten für Polysomnographie (Untersuchung des Schlafes) zur Verfügung und weitere 4 Betten für die Betreuung von Patienten mit nichtinvasiver Beatmung zur Verfügung. Trotz der aktuellen Situation werden Patienten im Schlaflabor behandelt.

links: Dr. Michael Weber, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, rechts: Übungen am Modell

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