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Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) | 23.03.2017

2. Verhandlungsrunde Entgelt am UKGM: Streik völlig überzogen und ungerechtfertigt - Appell an alle Beschäftigte, sich nicht an den Arbeitskampfmaßnahmen zu beteiligen

Geschäftsführung wird am 3. April ein zweites Angebot vorlegen. Am Montag und Dienstag kann es in Gießen und am Dienstag in Marburg wegen Warnstreiks zu Einschränkungen in der planbaren Patientenversorgung kommen. Die Notfallversorgung ist aber jederzeit sichergestellt.
 
Zum jetzigen Zeitpunkt einen solch massiven Streik anzudrohen, nannte der Vorsitzende der Geschäftsführung des UKGM, Dr. Gunther K. Weiß, heute „völlig überzogen und ungerechtfertigt“.
 
Die Geschäftsführung führt derzeit Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di über die Entgelte für Beschäftigte im nicht-ärztlichen Dienst, sprich für Pflegekräfte, Techniker und Mitarbeiter in der Verwaltung und in den Bereichen Dienstleistungen und Service. In der zweiten Gesprächsrunde hat die Geschäftsführung ein erstes Angebot über insgesamt drei Prozent mehr Lohn und Gehalt vorgelegt. Dies haben die Gewerkschaftsvertreter abgelehnt. Man verständigte sich darauf, dass die Geschäftsführung am 3. April 2017 beim nächsten Treffen ein zweites Tarifangebot vorlegen wird, dass bis dahin erarbeitet werden soll.
 
Vor diesem Hintergrund sind die heute von der Gewerkschaft ver.di angedrohten Streiks in Gießen (am kommenden Montag und Dienstag) und in Marburg (am Dienstag) unverständlich und unverhältnismäßig. Solange man noch gemeinsam und konstruktiv am Verhandlungstisch sitzt und im Zuge von Verhandlungen zu einer für beide Seiten akzeptablen Lösung kommen kann, muss man aus Sicht des UKGM nicht zu derartigen Kampfmitteln greifen. „Wir halten den geplanten Umfang und die angesetzte Dauer dieser Arbeitsniederlegungen für unangemessen und für den Fortgang der Verhandlungen nicht förderlich. Daher fordern wir alle unsere Beschäftigten auf: Nehmen Sie an diesen Streiks nicht teil!“, so Dr. Weiß.
 
Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg wird alles dafür tun, die medizinische Versorgung auch während der Streikmaßnahmen so weit als möglich sicherzustellen. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass es im Bereich der planbaren Untersuchungen und Behandlungen zu Verzögerungen oder Ausfällen kommt. Wir bitten dies bereits jetzt zu entschuldigen.
 
Die Notfallversorgung ist aber auf jeden Fall gewährleistet.
 
Kontakt:
 
Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM)
Rudolf-Buchheim-Straße 8
35390 Gießen
und
Baldingerstraße
35042 Marburg
 
Pressestelle:
Frank Steibli
Leiter Kommunikation und Pressesprecher
Telefon: (0641) 985-51020
Mobil: (0160) 7120456
E-Mail: frank.steibli@uk-gm.de
Homepage: www.ukgm.de

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