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RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt | 29.12.2018

Verletzungsgefahr Silvesterknaller – So kommen Sie sicher ins neue Jahr

29.12.2018 – Rund um Silvester kommt es jedes Jahr zu schweren Verletzungen durch Feuerwerkskörper. Besonders häufig sind die Hände betroffen, die Folgen können gravierend und bleibend sein.

In einer Silvesternacht versorgt der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt regelmäßig Verletzungen, die durch Feuerwerkskörper verursacht sind. Neben Gehör- und Augenschäden kommt es insbesondere oft zu schwersten Handverletzungen mit tiefen Verbrennungen, Frakturen, durchtrennten Sehnen, Nerven und Gefäßen oder gar abgerissenen Fingern.

Daher rufen die Hand- und Unfallchirurgen zu einem verantwortungs-vollen Umgang mit Böllern und Feuerwerk auf. „Die wichtigste Regel lautet, Feuerwerkskörper erst gar nicht in der Hand zu zünden und nur geprüfte Produkte mit den entsprechenden Kennzeichnungen zu verwenden“, sagt Prof. Dr. Jörg van Schoonhoven, Chefarzt der Klinik für Handchirurgie am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt und Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH).

Versorgung schwerer Verletzungen und mögliche Langzeitfolgen
Geschieht dennoch ein Unfall mit Feuerwerkskörpern und die Hand ist verletzt, sollen Betroffene so schnell wie möglich eine Klinik mit ausgewiesener Handchirurgie aufsuchen. „Auch eher unscheinbar wirkende Wunden an der Hand können gravierende Folgen haben“, weiß van Schoonhoven. „Die Spezialisten können mit ihren besonderen Fachkenntnissen und ihrer Erfahrung die beste Versorgung der verletzten Hand gewährleisten.“

Die Klinik für Handchirurgie am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt zählt zu den großen handchirurgischen Spezialkliniken in Deutschland und ist als Europäisches Hand-Trauma-Center akkreditiert. Dieses Zentrum ist auf die Behandlung schwerer Handverletzungen spezialisiert und versorgt optimal Notfälle rund um die Uhr.

Durch wiederherstellende Operationen können Handchirurgen viel erreichen. Dennoch bleiben fast immer Beeinträchtigungen zurück. Das Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen, Nerven und Knochen in der Hand ist sehr komplex. „Handverletzungen durch Böller sind oft schwer und können die Lebensqualität des Patienten langfristig einschränken“, sagt van Schoonhoven. „Meist bleiben Einschränkungen zurück, die wichtige Funktionen wie das Halten und Greifen, aber auch sensorische Fähigkeiten wie das Gefühl und den Tastsinn betreffen.“

Unfälle mit Feuerwerkskörpern vermeiden
Zur Vermeidung von Verletzungen durch Feuerwerkskörper hat die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) einen Informationsflyer für Patienten erstellt. „Bereits im letzten Jahr haben wir diesen unseren Patienten mit Hinweisen zum sicheren Umgang mit Feuerwerkskörpern ausgehändigt. Wir hoffen dadurch die Verletzungshäufigkeit in der Silvesternacht zu reduzieren und unterstützen damit in Bad Neustadt die von der Gesellschaft deutschlandweit initiierte Kampagne“, so van Schoonhoven.

 

Sollte es dennoch zu Handverletzungen kommen, so können sich die Betroffenen an die neue Zentrale Notaufnahme am Campus Bad Neustadt wenden. Seit dem 28. Dezember 2018 gibt es diesen zentralen Anlaufpunkt für alle medizinischen Notfälle. Hier sind erfahrene Ärzte der Handchirurgie sowie verschiedener medizinischer Fachrichtungen rund um die Uhr im Einsatz.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie dazu auch im RHÖN-Gesundheitsblog.

 

Pressekontakt
Daniela Kalb
Referentin Öffentlichkeitsarbeit
RHÖN-KLINIKUM AG 
Campus Bad Neustadt
Tel.: 09771 66-26100
E-Mail: kommunikation@campus-nes.de