Bad Berka, 4. Mai 2026 --- Die Krankenhausreformen und die Auswirkungen auf die Zusammenarbeit der niedergelassenen Ärzte und den Fachkliniken der Zentralklinik waren Themen des diesjährigen Jahresempfangs der Zentralklinik. Knapp 200 Mediziner diskutierten während des “Spanischen Abends“ im Kulturhaus. „Für die Krankenhäuser bleiben die aktuellen Reformbemühungen herausfordernd. Wir möchten gemeinsam mit unseren ambulanten Kolleginnen und Kollegen die besten Voraussetzungen für die Versorgung unserer gemeinsamen Patienten erreichen. Dazu gehören eine gute Kooperation und Verständnis füreinander“, so der Ärztliche Direktor Dr. Ulrich Paul Hinkel.
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) und IHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Cornelia Haase-Lerch überreichten gemeinsam die Ehrenurkunde anlässlich des 35-jährigen GmbH-Jubiläums der Zentralklinik Bad Beka GmbH. „In den vergangenen 35 Jahren wurde die Klinik zu einem bedeutenden Schwerpunktkrankenhaus der Thüringer, aber auch der nationalen Kliniklandschaft ausgebaut. Diese herausragende Entwicklung war ausschließlich möglich, weil Ärzte, Pflegekräfte und alle anderen Mitarbeiter des Hauses kontinuierlich die beste Versorgung für Patienten im Blick hatten. Dazu gehören aber auch überdurchschnittliche Investitionen in die Infrastruktur, Medizintechnik und Weiterbildung. Ein solch leistungsfähiges medizinisches Angebot, das auch viele internationale Patienten nach Thüringen zieht, braucht verlässliche und zukunftsorientierte Rahmenbedingungen“, erklärte Geschäftsführer Mario Schulter.
Mario Voigt würdigte die „beeindruckende Leistung“ der Klinik und kündigte an, dass bis Dezember der Landeskrankenhausplan erstellt werde. Dies sei auch verbunden mit Investitionsmitteln, der Stärkung der regionalen Netzwerke, dem Schutz des Personals und einer starken Profilbildung der Klinik. „Ich verneige mich vor dem Job, den Sie tun“, erklärte der Ministerpräsident.