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Klinikum Frankfurt (Oder) | 25.05.2022

Innovative Medizin auf dem Gesundheits-Campus Frankfurt (Oder)

Rund 2,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Herzinsuffizienz (Herzschwäche). Die Magnetresonanztomografie (MRT) ermöglicht oft eine frühzeitige Erkennung und Therapie dieser gefährlichen Volkskrankheit. Mit dem Projekt „HerzCheck“ werden MRT-Untersuchungen des Herzens jetzt auch in ländlichen Regionen möglich gemacht: Mithilfe mobiler MRT-Einheiten und telemedizinischer Befundung durch Ärzte des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB). 

Ein MRT-Truck stand vom 30. Mai bis 3. Juni auf dem Gesundheits-Campus des Klinikums Frankfurt (Oder). In der Zeit von 9 Uhr bis 17 Uhr können Interessierte* einen kostenlosen „HerzCheck“ vornehmen lassen. Künftig wird der MRT-Truck in regelmäßigen Abständen auf dem Gesundheits-Campus stehen. Termine für eine Vorsorgeuntersuchung konnten telefonisch unter Tel.: 0331 9680 9190 oder per Mail unter: herzcheck@dhzb.de vereinbart werden.

Am Donnerstag, 2. Juni lud das Klinikum zur Eröffnung des Mobilen MRT-Trucks auf den Gesundheits-Campus ein.
Nach Begrüßungsworten des Geschäftsführers des Klinikums Herrn Patrick Hilbrenner sowie einführenden Worten des Chefarztes PD Dr. Alexander Wutzler, der Klinik für Kardiologie wird Herr Prof. Dr. med. Sebastian Kelle, Konsortialführer, Kardiologe und Leiter der Abteilung für kardiale MRT am Deutschen Herzzentrum Berlin das Projekt inhaltlich vorstellen. Anschließend besteht die Möglichkeit der Begehung des Trucks, bei der das mobile MRT erklärt wird.

Ziel von „HerzCheck“ ist es, eine Herzinsuffizienz bei Risikopatientinnen und -patienten frühzeitig zu erkennen und so deren Prognose und Lebensqualität zu verbessern. Zudem können hohe Folgekosten einer erst spät diagnostizierten Herzinsuffizienz deutlich gesenkt oder sogar vermieden werden. Den Betroffenen bleiben belastende Krankenhausaufenthalte erspart. Mit der Möglichkeit moderner medizinischer Versorgung will „HerzCheck“ auch einen Beitrag zur Stärkung der ländlichen Regionen als Raum zum Leben und Arbeiten leisten.
Geschultes medizintechnisches Personal führt die MRT-Untersuchung in den mobilen MRT-Einheiten sicher und zuverlässig durch. Die Untersuchungsdaten werden unter Beachtung aller Datenschutzvorgaben online an das DHZB übermittelt und dort durch ein Fachärzteteam ausgewertet. Unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Befundes legen die behandelnden Ärzte vor Ort die weiteren Maßnahmen der Therapie fest. Ein Jahr nach der Erstuntersuchung wird der gesundheitliche Zustand aller Patientinnen und Patienten mit auffälligem Befund erneut untersucht und der Therapieerfolg wissenschaftlich evaluiert. Auch eine Teilgruppe mit unauffälligem Befund wird als Stichprobe erneut untersucht.

Das Projekt „HerzCheck“
Das Projekt unter medizinischer Leitung des Deutschen Herzzentrums Berlin wird vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) mit über 7 Millionen Euro gefördert. Konsortialpartner sind die AOK Nordost – die Gesundheitskasse, die medneo Deutschland GmbH als Betreiberin der mobilen MRT-Systeme und der IT-Technologie, das Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen, die Universitätsmedizin Göttingen, die Universitätsklinik Köln sowie das Universitätsklinikum Heidelberg.
Weitere Informationen unter www.herzcheck.org

*Das Angebot ist ausschließlich für AOK-Nordost Mitglieder nutzbar. Teilnehmen können Patienten, die zwischen 40 und 69 Jahre alt sind und mindestens einen der folgenden Risikofaktoren erfüllen: Diabetes mellitus, Nierenschwäche, erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, starkes Übergewicht, Raucher. Die AOK Nordost ist mit über 1,7 Millionen Versicherten die größte Krankenkasse in der Region Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Kontakt
Kati Brand, Leiterin Kommunikation und Marketing
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Kati.brand(at)klinikumffo.de

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