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Managers' Transactions & Directors' Dealings | 08.07.2013

ROUNDUP/Gericht: Erste Klage gegen Änderung der Rhön-Satzung eingetroffen

NÜRNBERG/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die umstrittene Satzungsänderung bei der

Rhön-Klinikum <RHK.ETR> AG wird vor Gericht angegriffen. Es sei eine erste

Anfechtungsklage eingetroffen, sagte am Montag ein Sprecher des Landgerichts

Nürnberg-Fürth den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX. Zum Kläger könne er

keine Angaben machen.



In dem Verfahren geht es um die noch nicht rechtskräftige Absenkung der

Sperrminorität bei Rhön von 90 auf 75 Prozent plus eine Aktie, die auf der

Hauptversammlung am 12. Juni 2013 in Frankfurt beschlossen wurde. Damit soll

eine Übernahme erleichtert werden, für die sich zuletzt der Dax

<DAX.ETR>-Konzern Fresenius aus Bad Homburg bei Frankfurt interessiert hatte.

Bei der fraglichen Abstimmung war ein Beauftragter des Großaktionärs B. Braun

Holding aus formalen Gründen ausgeschlossen worden. Mit seinen Stimmen wäre die

Änderung nicht angenommen worden.



Die Anwälte der B.Braun-Holding machten klar, dass die bereits eingetroffene

Klage nicht von ihnen stammt. Man werde die Frist für die eigene Klage bis zum

12. Juli ausschöpfen, sagte eine Sprecherin. Der Rhön-Konkurrent Asklepios, der

ebenfalls gegen die Absenkung aufgetreten war, wollte sich am Montag nicht zu

einer möglichen Anfechtung äußern. Es gebe mit Asklepios kein abgestimmtes

Vorgehen, erklärten die B.Braun-Juristen.



Das Gericht will nach den Worten des Sprechers abwarten, welche Klagen bis

zum Fristablauf eingehen und dann über den weiteren Gang entscheiden. Mit

Berufung und einer möglichen Revision könnte der Zivilprozess Jahre dauern,

hatten schon Beteiligte befürchtet./ceb/DP/she









Weitere Informationen: www.dpa-AFX.de

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