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Managers' Transactions & Directors' Dealings | 14.12.2012

Immer mehr Kliniken in Bayern schreiben rote Zahlen

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Immer mehr Kliniken in Bayern geraten nach Einschätzung

der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) in finanzielle Schwierigkeiten.

Eine wirtschaftliche Erholung, die bis 2011 zeitweise zu beobachten gewesen sei,

habe sich 'drastisch ins Gegenteil verkehrt', sagte der BKG-Vorsitzende Franz

Stumpf am Freitag bei der Mitgliederversammlung seines Verbandes in München. In

den Jahren 2010 und 2011 hätten rund 30 Prozent der bayerischen Krankenhäuser

Defizite gemacht. Dieses Jahr seien es 'deutlich über 40 Prozent'. Auch nächstes

Jahr werde sich die Lage wahrscheinlich weiter verschlechtern.



Obwohl die gesetzlichen Krankenkassen Milliardenüberschüsse erwirtschaften,

setze die Bundesregierung ihre 'Kürzungspolitik bei den Kliniken' fort,

kritisierte Stumpf. Dieses Vorgehen sei 'zynisch'. Vor allem Krankenhäuser, die

ihre Leistungen nicht laufend ausweiteten, bekämen durch das aktuelle

Finanzierungssystem Probleme. Die Politik habe allerdings 'nicht annähernd ein

Konzept', um solche Kliniken zu unterstützen.



Die Krankenhausgesellschaft wies aktuelle Vorwürfe des AOK-Bundesverbandes

zurück, wonach viele Kliniken - gerade in Bayern

- überflüssige Operationen durchführten. Statistische Untersuchungen

zeigten, dass sich die Zuwächse im Wesentlichen mit dem steigenden Alter der

Bevölkerung und einer entsprechenden Zunahme von Erkrankungen erklären lasse,

betonte Stumpf./cat/DP/fbr









Weitere Informationen: www.dpa-AFX.de

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