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RHÖN-KLINIKUM AG | 04.11.2016

Zwischenbericht zum 3. Quartal 2016

  • Solide wirtschaftliche Entwicklung
  • Zunahme von regulatorischen Belastungen
  • Neubau- und Modernisierungsprojekte im Zeit- und Kostenplan

Wichtige Kennzahlen & Prognosen: 

  • 615.629 Patienten behandelt
  • Umsatz bei 885,3 Mio. Euro
  • EBITDA von 131,5 Mio. Euro enthält Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 41 Mio. Euro
  • Ausblick für 2016 unverändert: Umsatz zwischen 1,17 Mrd. Euro und 1,20 Mrd. Euro; EBITDA zwischen 155 Mio. Euro und 165 Mio. Euro

 

Bad Neustadt, 4. November 2016

Im 1. bis 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres sind in den Einrichtungen der RHÖN-KLINIKUM AG 615.629 Patienten behandelt worden; die Umsatzerlöse erreichten 885,3 Mio. Euro; das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liegt bei 131,5 Mio. Euro. In dieser Summe sind auch Gewährleistungsrückstellungen aus der Fresenius/Helios-Transaktion in Höhe von rund 41 Mio. Euro enthalten, die in diesen Quartalen aufgelöst wurden. Durch die daraus resultierenden bilanziellen Nachwirkungen sind die aktuellen Geschäftszahlen mit denen der Vorjahre nur bedingt vergleichbar.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2016 rechnen wir unverändert mit einem Umsatz zwischen 1,17 und 1,20 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird weiterhin zwischen 155 und 165 Mio. Euro anvisiert. Im laufenden Geschäftsjahr treten ergebnisseitig positive und negative Einmaleffekte im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich auf, die sich zum Teil gegenseitig kompensieren. In 2016 wirken sich zudem regulatorische Einschränkungen hemmend auf unser organisches Wachstum aus; sie werden das laufende Geschäftsjahr voraussichtlich mit einem reduzierten Umsatzwachstum von ungefähr 1 % belasten.

„Wir beobachten derzeit die Zunahme von regulatorischen Hemmnissen, die unser Geschäft perspektivisch belasten können. Wir müssen diesen negativen Entwicklungen mit geeigneten Aktivitäten begegnen; das ist wie immer eine Herausforderung, aber darin haben wir Übung“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Dr. Martin Siebert. Neben konzeptionellen und baulichen Modernisierungsprojekten an den Klinikstandorten trete zunehmend die Digitalisierung als Generalthema in den Vordergrund. Das Unternehmen arbeite daran, sich über E-Health-Entwicklungen stärker im Wettbewerb zu profilieren. „Unsere Modernisierungs- und Leistungsfähigkeit in diesem Sektor ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass die mit der Campus-Konzeption verbundene Verzahnung von ambulanten und stationären Angeboten erfolgreich umgesetzt und auf weitere geeignete Regionen ausgedehnt werden kann“, ergänzte Siebert.