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Zentralklinik Bad Berka | 03.04.2020

Trotz C-Pandemie – bei Symptomen Notruf wählen

Bad Berka, 03. April 2020 --- Mediziner der Zentralklinik appellieren, trotz der Corona-Pandemie bei Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Symptomen den Notruf zu wählen. „Viele Patienten sind möglicherweise verunsichert und zögern vielleicht, bei akuten Brustschmerzen die 112 zu wählen. Das kann Leben kosten. Ärzte in Praxen und Kliniken machen sich derzeit Gedanken um ihre Patienten“, sagt Prof. Harald Lapp, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Herzzentrum der Zentralklinik Bad Berka.

Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. „Zeit ist Herzmuskel. Das bedeutet: Je schneller ein Betroffener Hilfe bekommt, umso weniger Herzmuskelgewebe wird zerstört. Akute, neu aufgetretene Brustschmerzen, die länger als 5 Minuten dauern, müssen abgeklärt werden“, so Prof. Lapp.

Auch bei neurologischen Symptomen wie Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Seh-, Sprach- und Schluckstörungen sollten Betroffene nicht warten. „Bei einem Schlaganfall muss man immer sofort reagieren. Jede Minute zählt in der Akutversorgung, ermöglicht den Einsatz von notwendigen Behandlungsmöglichkeiten, wie der Lysetherapie und schützt vor schweren behindernden Folgeschäden und bleibenden Defiziten nach dem Schlaganfall. Wählen Sie den Notruf“, erklärt die Chefärztin der Klinik für Neurologie Dr. Vivien Homberg.

Bei diesen Krankheitsbildern handelt es sich um Akut- und Notfallerkrankungen, so dass die Versorgung von Betroffenen trotz Covid-19-Pandemie sichergestellt ist. Die Behandlung von Corona-Patienten erfolge in aller Regel auf räumlich und personell getrennten Stationen.


Dr. Vivien Homberg (oben links), Prof. Dr. Harald Lapp (unten links) © Delf Zeh/Zentralklinik Bad Berka

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