Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages 2026 lädt die Klinik für Neurologie am 14. April um 15:00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in den Konferenzraum 5403 ein. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten.
Parkinson ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung des Nervensystems. Schätzungen zufolge leben in Deutschland mehr als 400.000 Menschen mit Parkinson. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Männer sind häufiger betroffen, während Frauen teilweise andere Symptome aufweisen.
„Im Fokus der Veranstaltung stehen aktuelle Erkenntnisse zu Symptomen, Diagnostik und frühen Warnzeichen der Erkrankung. Neben klassischen motorischen Beschwerden wie Bewegungsverlangsamung, Muskelsteifigkeit oder Zittern rücken zunehmend auch nicht-motorische Symptome wie Schlafstörungen, Depressionen oder kognitive Veränderungen in den Blick, von denen manche bereits Jahre vor der Diagnose auftreten können“, betont PD Dr. med. Andreas Hartmann, Chefarzt der Klinik für Neurologie.
Darüber hinaus werden moderne Therapieansätze vorgestellt, die heute stärker individualisiert erfolgen. Neben der medikamentösen Behandlung, die bereits ab Diagnosestellung eine zentrale Rolle spielt, gewinnen auch gerätegestützte Therapien sowie nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Bewegung, Physio-, Ergo- und Logopädie und psychosoziale Unterstützung an Bedeutung. Ziel ist es, die Therapie an die individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten anzupassen und somit die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Im Anschluss an den Vortrag können die Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen Fragen stellen und sich persönlich mit dem Chefarzt austauschen.