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Psychsomatische Klinik Bad Neustadt | 29.05.2017

Experten für Mitralklappenrekonstruktion am Campus Bad Neustadt international gefragt

30.05.2017– Einer der häufigsten Herzklappenfehler ist die Mitralklappeninsuffizienz, die Undichtigkeit der Mitralklappe. Wird die Erkrankung nicht behandelt, vermindert das nicht nur die Lebensqualität, sondern verkürzt auch die Lebenserwartung. Behandeln lässt sich die Mitralklappeninsuffizienz entweder durch eine Wiederherstellung (Rekonstruktion) oder durch einen künstlichen Klappenersatz.  Vorrangiges Ziel ist immer, die Klappe des Patienten zu erhalten. Die Kardiochirurgen am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt genießen insbesondere auf dem Gebiet der minimal-invasiven Mitralklappenrekonstruktion einen international hervorragenden Ruf. Vom 10. - 13. Mai hatten sie zum Masterkurs Mitralklappenrekonstruktion eingeladen, der bereits zum achten Mal in Bad Neustadt stattfand. Zu dem internationalen Kurs, der in Kooperation mit der Firma Edwards durchgeführt wurde, waren 120 Herzchirurgen aus ganz Europa zu Gast in der Klinik.

Die Teilnehmer informierten sich über spezielle Verfahren der Mitralklappenrekonstruktion und konnten mithilfe einer 3D-Übertragung Live-Operationen vom Veranstaltungssaal aus mitverfolgen. Die Eingriffe wurden unter anderem von den beiden Bad Neustädter Spezialisten Dr. Perier und Dr. Lakew durchgeführt, die während der OP live Kontakt zu den zwei Moderatoren im Veranstaltungssaal hatten. „Mit der 3D-Übertragung ist das Zuschauen so, als würde man den Eingriff mit eigenen Augen sehen, also dreidimensional. Jedes Detail der Operation kann man heute auch mitverfolgen“, sagt Prof. Dr. med. Anno Diegeler, Chefarzt der Klinik für Kardiochirurgie an der Herz- und Gefäß-Klinik.

Bei der Mitralklappenrekonstruktion werden verschiedene chirurgische Techniken eingesetzt, um erkrankte Klappenanteile wie Segel, Ring und Sehnenfäden zu reparieren. So können Teile des Klappensegels entfernt oder Sehnenfäden verkürzt und neu eingepflanzt werden. Eine erneute Erweiterung des Klappenrings wird verhindert, indem ein Kunststoffring  am Klappenansatz eingenäht wird. Für den Patienten hat die Rekonstruktion große Vorteile. Mit einer rekonstruierten Klappe kann er fast so gut wie mit einer natürlichen Klappe leben und muss meist kein blutverdünnendes Medikament wie zum Beispiel Marcumar einnehmen.

 

Pressekontakt:

Annekatrin Höppner
Leitung Standortkommunikation
RHÖN-KLINIKUM AG
Campus Bad Neustadt
Tel.: 09771 67-1596
E-Mail: annekatrin.hoeppner(at)rhoen-klinikum-ag.com

 

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