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Klinikum Frankfurt (Oder) | 29.01.2026

Einladung zur kardiologischen Vorlesung: Neue Verfahren zur Behandlung von Vorhofflimmern - Pulsed Field Ablation

Vorhofflimmern zählt zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen, besonders im höheren Lebensalter. In der Kardiologie im Klinikum Frankfurt (Oder) wird nun eine besonders schonende Methode zur Behandlung eingesetzt: die sogenannte Pulsed Field Ablation (PFA). Welche Vorteile diese neue Technik bietet, erklärt Chefarzt Prof. Dr. med. Alexander Wutzler in seinem Vortrag am 18. Februar um 16 Uhr im Atrium des Klinikums Frankfurt (Oder).

Vorhofflimmern ist eine häufige Herzrhythmusstörung, bei der die Vorhöfe unregelmäßig und oft zu schnell schlagen. Das Herz pumpt dadurch weniger effektiv. Die Beschwerden reichen von kaum spürbar bis zu deutlichen Symptomen wie Herzstolpern, Herzklopfen oder Luftnot. Aufgrund der individuell sehr unterschiedlichen Ausprägung wird Vorhofflimmern nicht immer sofort erkannt. Unbehandelt steigt das Risiko für einen Schlaganfall.

Die PFA nutzt kurze elektrische Impulse, die gezielt krankhaft verändertes Herzgewebe behandeln. Da die Methode ohne starke Hitze oder Kälte auskommt und gezielt an Herzmuskelzellen wirkt, gilt sie als besonders schonend.

„Diese Methode eröffnet neue Möglichkeiten in der Behandlung des Vorhofflimmerns, weil sie sehr präzise wirkt und gleichzeitig wichtige Nachbarstrukturen schont. Damit können wir die Sicherheit erhöhen und die Erholungszeit für unsere Patientinnen und Patienten oft verkürzen“, betont der Chefarzt. 

Alle Interessierten sind herzlich zum kostenfreien Vortrag bei Kaffee und Kuchen eingeladen.

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