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Zentralklinik Bad Berka | 23.10.2020

Zentralklinik schult Atmungstherapeuten aus ganz Deutschland und Österreich

Bad Berka, 23. Oktober 2020 --- An der Zentralklinik Bad Berka haben 24 Schwestern, Pfleger und Physiotherapeuten ihre zweijährige Weiterbildung zum Atmungstherapeuten (DGP) unter der Kursleitung von Dr. Michael Weber, Chefarzt der Klinik für Pneumologie aufgenommen. Atmungstherapeuten sind erfahrene Spezialisten in der Therapie bei chronischen pulmonalen Erkrankungen und arbeiten weitgehend selbstständig unter der Supervision eines erfahrenen Facharztes. „Aufgrund der demografischen Entwicklung gewinnen Spezialisten immer mehr an Bedeutung, viele Patienten mit pneumologischen Erkrankungen profitieren von diesen interdisziplinär arbeitenden Kolleginnen und Kollegen“, so Dorit Schimandl, Leiterin der Abteilung Atmungstherapie und eine der Atmungstherapeuten der ersten Stunde deutschlandweit.

Bereits seit 2006 werden an der Zentralklinik Atmungstherapeuten ausgebildet. „Ziel des Einsatzes eines Atmungstherapeuten auf einer allgemein pneumologischen Station ist es, das Krankheitsmanagement zu verbessern und die Eigenverantwortung von Patienten mit chronischen pulmonalen Erkrankungen, wie z. B. COPD, zu fördern. Dabei klären wir die Patienten auf und schulen auch, z. B. in Selbsthilfetechniken bei Atemnot“, erklärt Dorit Schimandl, Leitende Atmungstherapeutin (DGP) an der Zentralklinik.

Im intensivmedizinischen Bereich liegen die Aufgaben der Experten z. B. im Entwöhnen von der Beatmungsmaschine, der Begleitung der ersten Sprachversuche, des Essens und Trinkens nach langer Beatmungszeit.

In Deutschland haben bereits rund 800 Atmungstherapeuten (DGP) ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, jeder fünfte wurde in Bad Berka qualifiziert.

Dorit Schimandl | © Thilo Schmülgen

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