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Managers' Transactions & Directors' Dealings | 04.12.2012

Fresenius-Tochter Helios setzt weiter auf Übernahmen - Süddeutschland im Visier

BERLIN (dpa-AFX) - Die Fresenius-Tochter <FRE.ETR> Helios sucht vor allem in

Süddeutschland nach Übernahmezielen. Dort ist der Konzern bisher kaum oder gar

nicht vertreten. 'Ein dichteres Cluster im Süden Deutschlands wäre schön', sagte

Helios-Chef Francesco de Meo der Zeitung 'Die Welt' (Dienstagausgabe). In

Baden-Württemberg und Bayern zeigt Helios große weiße Flecken auf. Es gibt aber

offenbar noch keine konkreten Standorte, die für eine Übernahme in Frage kommen.

'Wir sind davon abhängig, welche kommunalen oder kirchlichen Einrichtungen

überhaupt auf den Markt kommen', sagte de Meo.



Auch der Kauf eines Unternehmens mit mehreren Kliniken wird nach der

gescheiterten Übernahme der Rhön-Kliniken <RHK.ETR> nicht ausgeschlossen.

'Vielleicht ergibt sich irgendwann eine neue Chance', so der Helios-Chef. Die

Rhön-Übernahme war gescheitert, weil sich Konkurrenten und Zulieferer Anteile am

Konzern vor Helios gesichert hatten. De Meo bestätigte, dass Helios durch

Übernahmen bis 2015 einen Umsatz von 4 bis 4,25 (2011: 2,67) Milliarden

erreichen wolle. Durch Zukäufe sollen jährlich 150 Millionen Euro dazu kommen.



Zum Unternehmen gehören bisher 72 Kliniken in Deutschland. Die meisten davon

sind in Hessen, Mittel- und Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen. Dort ist

Helios der größte private Klinikträger und hatte zuletzt das St. Josef

Krankenhaus in Wipperfürth übernommen./hosrüh/zb/fbr











Weitere Informationen: www.dpa-AFX.de

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