Gesammelt wurden vorwiegend Verbrauchsmaterialien und abgelaufene Medizinprodukte. In Kuba existiert die Möglichkeit der Re-Sterilisation, die hier nicht mehr so betrieben wird.
Doch die Hilfe wird weiterhin dringend benötigt. Gesucht werden vor allem Ultraschall-Gel und medizinische Verbrauchsmaterialien. Darüber hinaus können auch ausgesonderte, aber noch funktionsfähige medizinische Geräte wertvolle Dienste leisten. Besonders gefragt sind Ultraschallgeräte, EKG-Geräte und Röntgengeräte. Auch Rollstühle und Rollatoren werden benötigt.
„Was hierzulande möglicherweise nicht mehr benötigt wird oder durch eine Neuanschaffung ersetzt wurde, kann für ein Krankenhaus in Kuba noch von großem Wert sein“, hebt Oberärztin Grubitzsch hervor. Die medizinischen Teams vor Ort seien vielfach darauf angewiesen, vorhandene Technik möglichst lange zu nutzen und aus verfügbaren Materialien praktikable Lösungen zu entwickeln.
Ein weiterer Schwerpunkt der Initiative ist die Frankfurter Unterstützung eines kleinen Krankenhauses in Yaguajay. Dort soll unter Beteiligung verschiedener Partner eine Solaranlage für eine zuverlässigere Stromversorgung sorgen. Gerade für ein Krankenhaus sind die wiederkehrenden und teilweise sehr langen Stromausfälle ein erhebliches Problem. Medikamente und andere medizinische Produkte, die gekühlt werden müssen, können ohne zuverlässige Stromversorgung nicht sicher gelagert werden.
Die Initiatoren möchten deshalb das Engagement fortsetzen und weitere Menschen für die Hilfsaktion gewinnen.
Die Organisatoren danken allen bisherigen Spenderinnen und Spendern sowie den Mitarbeitenden der Station 17 B für ihr großes persönliches Engagement. Die Initiativ-Partnerschaft mit dem kleinen Krankenhaus ist nur durch das sehr offene und hilfsbereit Team der Station 17 B entstand.
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Klinikum Frankfurt (Oder)
| 10.08.2026