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Klinikum Frankfurt (Oder) | 08.04.2026

RHÖN-Klinikum lädt zum Vortrag: Unsichtbare Folgen nach dem Schlaganfall

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages Schlaganfall lädt das RHÖN-Klinikum Frankfurt (Oder) am 5. Mai um 16:00 Uhr zu einem Vortrag in den Konferenzraum 5403 ein. Unter dem Motto des diesjährigen Aktionstages „Ich spüre was, was du nicht siehst“ referiert PD Dr. med. Andreas Hartmann, Chefarzt der Klinik für Neurologie, über Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sowie über die Folgen eines Schlaganfalls.

Der Aktionstag am 10. Mai wurde 1999 von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ins Leben gerufen. Ein Schlaganfall entsteht durch eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns. In rund 75 Prozent der Fälle liegt ein Gefäßverschluss (Infarkt) vor, seltener eine Blutung durch ein eingerissenes Gefäß.

Während körperliche Einschränkungen meist sofort auffallen, bleiben kognitive und psychische Veränderungen oft verborgen. Viele Betroffene haben Probleme mit der Konzentration, leiden unter Sprachstörungen, schneller Erschöpfung oder veränderten Reaktionen.

Diese Folgen erschweren den Alltag und werden im sozialen Umfeld häufig nicht erkannt. Im Vortrag erklärt der Chefarzt die Hintergründe und zeigt, wie Betroffene und Angehörige damit umgehen können. „Die Rehabilitation braucht Zeit. Ein gezieltes Training und regelmäßige Pausen sind gleichermaßen wichtig. Das Gehirn bleibt anpassungsfähig – Fortschritte sind auch lange nach dem Ereignis möglich.“

Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Die Teilnahme ist kostenfrei und der Zugang barrierefrei möglich. Im Anschluss steht der Referent bei Kaffee und Kuchen für Fragen zur Verfügung.

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