Bad Berka, 18. Juni 2026 --- Mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchten den „Aktionstag zur Händehygiene“ in der Zentralklinik Bad Berka.
Auch in diesem Jahr gab es am zentralen Stand des Hygieneteams neben reichhaltigen Informationsmaterialien wieder vielfältige Angebote zur tatkräftigen Teilnahme an Aktivitäten zur korrekten Händehygiene: z. B. Selbstüberprüfung der Einreibetechnik mit fluoreszierendem Händedesinfektionsmittel unter einer Fluoreszenzlampe oder ein virtuelles Training mit einer VR-Brille zu den fünf Indikationen der Händedesinfektion: 1. vor dem Patientenkontakt, 2. vor einer aseptischen Tätigkeit, 3. nach Kontakt mit potentiell infektiösen Materialien, 4. nach Patientenkontakt und 5. nach Kontakt mit der unmittelbaren Patientenumgebung. Zudem konnten an einem Mikroskop die wichtigsten Infektionserreger betrachtet werden. Ein weiteres Thema war diesmal die indikationsgerechte Verwendung von medizinischen Schutzhandschuhen. Natürlich stand das Hygieneteam für alle Fragen aus dem Bereich Krankenhaushygiene zur Verfügung und es ergaben sich zahlreiche anregende Gespräche mit Mitarbeitern, Patienten und Besuchern.
Um die Indikationen zur Händehygiene korrekt einzuhalten werden jährlich in der Zentralklinik Bad Berka auf den Stationen rund 7.700 Liter Händedesinfektionsmittel verbraucht. Für eine vorschriftsmäßige Desinfektion der Hände sind durchschnittlich mindestens 3 ml nötig. Daraus lässt sich hochrechnen, dass auf den Stationen der Zentralklinik pro Jahr rund 2,6 Millionen Händedesinfektionen durchgeführt werden.
„Wir engagieren uns für die intensive Aufklärung und Schulung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur korrekten Einhaltung der Hygienevorschriften in unserer Klinik. Zudem nehmen wir seit 2008 an der bundesweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“ teil. Die Einhaltung der Händehygiene ist die wichtigste Maßnahme im Kampf gegen die direkte Übertragung von Keimen und gewährleistet den bestmöglichen Schutz unserer Patienten vor nosokomialen (im Krankenhaus erworbenen) Infektionen. Alle sind gefordert, sich und andere zu schützen“, erklärt Dr. Carsten Windmeier, Chefarzt der Abteilung für Labor- und Hygienemedizin.