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RHÖN-KLINIKUM AG | 02.11.2000

Zahlen für das dritte Quartal 2000

Eigene Erwartungen beim Quartalergebnis leicht übertroffen / insgesamt 15,4 Prozent mehr Patienten behandelt / 9.064 Mitarbeiter beschäftigt

Ausblick: Rege Bautätigkeit / Weitere Entwicklung im geplanten Wachstumskorridor

Bad Neustadt a.d. Saale/Frankfurt am Main, den 2. November 2000 ----- Erneut wird die positive Wachstumsstrategie des börsennotierten Klinikkonzerns aus der Rhön durch die Ergebnisse des dritten Quartals 2000 bestätigt. Gegenüber dem Vergleichs-zeitraum des Vorjahres konnten die Umsatzerlöse um 9,9 % auf 496,6(Vj.: 451,9) Mio EUR gesteigert werden. Wie bereits mehrfach veröffentlicht, ist im Konzern aktuell durch die faktische Erlösbegrenzung auf 2 % (Grundsatz der Beitragssatzstabilität) sowie die hohe Kapazitätsauslastung bei den schon länger im Klinik-Portfolio befindlichen Häusern internes Wachstum nur in begrenztem Maße möglich. Das ausgewiesene Leistungs- und Umsatzwachstum resultiert daher vorrangig aus den Übernahmen im Jahresverlauf 1999.

Das Neunmonatsergebnis nach Steuern wird mit 45,6(+ 28%; Vj.: 35,6) Mio EUR ausgewiesen. Nach Abzug der Anteile fremder Gesellschafter (3,4 Mio EUR) entspricht dies einem Ergebnis pro Aktie von 1,64 EUR. Die Zahl der behandelten Patienten nahm um 15,4% auf 238.372(Vj.: 206.497) zu. Zum 30. September 2000 waren im Konzern 9.064 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31.12.1999: 9.145)beschäftigt.

Nach langwierigen Verhandlungen ist mit Wirkung zum 1. September 2000 das Krankenhaus Dippoldiswalde eine hundertprozentige Tochter des RHÖN-KLINIKUM Konzerns. Das Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 154 Betten im Weißeritzkreis bei Dresden wurde jedoch noch nicht konsolidiert, da die vertraglich vereinbarten Wirksamkeitsvoraussetzungen zum Berichtsstichtag noch nicht vorlagen.

In den ersten neun Monaten 2000 wurden im Konzern 60,2 Mio EURO investiert, die durch freie Liquidität und den Cash-Flow (79,9 EUR) gedeckt sind. Auf Baumaßnahmen entfielen 37,7 Mio EUR.

Ausblick Gesamtjahr 2000

Der Fortschritt der begonnenen Baumaßnahmen ist ein wichtiges Indiz für die Zukunftsausrichtung der Konzernkliniken:

  • Noch im Dezember 2000 wird in Friedrichroda der Neubau (Gesamtinvestition: 23 Mio EUR) in Betrieb genommen, womit die Zusammenlegung der bisherigen Standorte Waltershausen/Friedrichroda erfolgreich abgeschlossen sein wird.
  • Im Oktober 2000 konnten sich beim Richtfest in Leipzig die Gäste vom Fortschreiten der drei großen Bauvorhaben (Gesamtinvestition: rd. 80 Mio EUR) überzeugen: Erweiterungsbau der Herzzentrum Leipzig GmbH-Universitätsklinik sowie jeweiliger Neubau der Somatischen und der Psychiatrischen Klinik der Park-Krankenhauses Leipzig Südost GmbH. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2002 geplant.
  • Vor wenigen Tagen deutete das Richtfest für den Erweiterungsbau des Krankenhauses in Herzberg (Investionsvolumen für den Neubau ca. 10 Mio EUR) darauf hin, dass auch mit der Sanierung der Altbausubstanz bald begonnen werden kann.
  • Bei der DKD - Stiftung Deutsche Klinik für Diagnostik GmbH in Wiesbaden wird derzeit mit dem Umzug in den Erweiterungsbau (Investionen für Neubau rd. 10 Mio EUR) begonnen. Anschließend erfolgen auch hier gezielte Maßnahmen zur Sanierung der Altbausubstanz.
  • In Freital bei Dresden wird noch Ende diesen Jahres zum Richtfest für den Erweiterungsbau (Investitionsvolumen knapp 12 Mio EUR) eingeladen werden können.
  • Beim Krankenhaus Uelzen werden die Anträge zur Baugnehmigung vorbereitet.
  • Sukzessive erfolgt die Neu- und Umgestaltung des Baukörpers in Attendorn: Mit Einrichtung einer geriatrischen Tagesklinik, Umbau und Neugestaltung des OP-Bereiches wurde begonnen und es wird in ca. einem Jahr der große Erweiterungsbau folgen (gesamtes Investitionsvolumen ca. 12 Mio EUR).

"Mit unseren gezielten Rationalisierungsinvestitionen schaffen wir ein neues auf Qualität und gleichermaßen auf Produktivität ausgerichtetes Krankenhaus. Damit können wir die auf alle Krankenhäuser wirkenden steigenden Patientenzahlen und den bei stagnierenden Fallvergütungen steigenden Kostendruck, wie bewiesen, zusammen mit unseren motivierten Mitarbeitern überkompensieren und wachsende Erträge vorweisen", so Eugen Münch, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG.

Die Konzernspitze ist zuversichtlich, auch im vierten Quartal den positiven Wachstumstrend fortsetzen zu können. Für das gesamte Geschäftsjahr werden Umsatzerlöse in Höhe von 665 Mio EUR (+ 8%, Vj.: 615,8 mio EUR) erwartet. "Insgesamt gehen wir davon aus, dass wir im Jahr 2000 eine im Verhältnis zu den Umsatzerlösen überproportionale Steigerung von Ertrag und Cash-Flow erreichen", so Manfred Wiehl, Finanzvorstand des Klinikkonzerns.

RHÖN-KLINIKUM AG
Kontakt: Dr. Irmgard Stippler
Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt/Saale
Telefon: (09771) 65-1321
Telefax: (09771) 65-1306
E-Mail: irmgard.stippler(at)rhoen-klinikum-ag.com