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RHÖN-KLINIKUM AG | 11.02.2016

Wohin führt der Weg in der Gesundheitsversorgung der Zukunft? | RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt lud zu Diskussionsveranstaltung

Der demografische Wandel, die künftige Finanzierung von Krankenhausleistungen und eine unsichere Versorgungssituation vor allem im ländlichen Raum: Das Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen. Mit ihrem Campus-Konzept und dem jüngst gestarteten Neubau am Stammsitz in Bad Neustadt a. d. Saale stellt die RHÖN-KLINIKUM AG eine eigene zukunftsweisende Antwort mit Modellcharakter vor. Davon konnten sich auch die zahlreichen Besucher einer Diskussionsveranstaltung überzeugen, zu der der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt am 9. Februar 2016 eingeladen hatte.

„Gesundheitscampus Bad Neustadt, Netzwerkmedizin, Klinikneubau, Ambulanzzentrum – Wohin geht unser Weg?“ – unter diese Leitfrage stellte Prof. Dr. Bernd Griewing, Vorstandsmitglied der RHÖN-KLINIKUM AG und der Stiftung Münch, seine Einführung. Dabei konkretisierte er insbesondere die Pläne für den Standort Bad Neustadt. „Mit dem Campus-Neubau schaffen wir heute die Voraussetzung für eine langfristig sichere Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau“, so Griewing. „Wir wollen hierzu in den kommenden Jahren ein Netzwerk zunächst regionaler Prägung und langfristig mit überregionaler Attraktivität im ländlichen Raum etablieren, das ambulante und stationäre Versorgungsangebote eng verzahnt und unter anderem telemedizinische Angebote weiter ausbaut.“

Gastredner Prof. Dr. Boris Augurzky, Gesundheitsökonom, wissenschaftlicher Geschäftsführer der Stiftung Münch, Leiter des Kompetenzbereichs Gesundheit am RWI Essen und Geschäftsführer der Institute for Health Care Business GmbH, bestätigte in seinen Ausführungen den Veränderungsdruck. Angesichts des demografischen und geodemografischen Wandels und nicht zuletzt der Digitalisierung aller Lebensbereiche könne die Lösung allerdings nicht allein in politischen Reformen bestehen. Auch die Akteure im Gesundheitswesen müssten gestalterisch aktiv werden.

„Wir sehen uns mit unserer Vision von einer sektorenübergreifenden und auf Vernetzung basierenden Gesundheitsversorgung im Sinne der Patienteninteressen bestätigt“, so Griewing abschließend. „Aber die Herausforderungen der Zukunft sind ein Gemeinschaftsprojekt, das wir nur zusammen mit unseren Ärzten der Kliniken, mit den Niedergelassenen, mit Netzwerkpartnern, den Krankenkassen und nicht zuletzt den Interessensverbänden der Patienten lösen können.“