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Psychsomatische Klinik Bad Neustadt Startseite Campus und andere Kliniken | 25.10.2013

Wirkfaktoren der Stationären Gruppenpsychotherapie erforscht

Vier Wirkfaktoren sind entscheidend für die stationäre Gruppenpsychotherapie. Dies ist das Ergebnis der diesjährigen Tagung des Arbeitskreises Stationäre Gruppenpsychotherapie an der Psychosomatischen Klinik in Bad Neustadt a. d. Saale. Vor allem wenn die Hoffnung auf Symptombesserung gefördert, der Ausdruck von belastenden Gefühlen unterstützt, soziales Lernen in Gang gesetzt und die Wirkung auf Mitmenschen erkannt wird, kann ein besseres Therapieergebnis erreicht werden.

Zu diesem Ergebnis kam der von Professor Dr. Bernhard Strauß, Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie des Uniklinikums Jena, geleitete Expertenkreis anhand neuer Fragebogenauswertungen, die auf der Tagung vorgestellt wurden. Des Weiteren wurden neue Ergebnisse präsentiert zur Frage, was zwischen den Gruppensitzungen mit dem Patienten geschieht. Wie erlebt er seinen Therapeuten und was denkt er über die einzelnen Gruppenstunden? Ferner wurden Interventionen besprochen.

Zur Frage: „Wie muss eine Gruppe kompetent geleitet werden, so dass der Patient einen Zugang zu seinen ungünstigen Beziehungsmustern bekommt?“ referierte Dr. Lothar Schattenburg, Leitender Psychologe des Bereichs Rehabilitation der Psychosomatischen Klinik Bad Neustadt a.d. Saale und Organisator der diesjährigen Tagung. Abschließend wurde diskutiert, wie die Forschungsergebnisse und die Darstellung von Interventionen in die Ausbildung von Therapeuten und Therapeutinnen einfließen können.

Der stationären Gruppenpsychotherapie kommt in den Psychosomatischen Kliniken eine prominente Rolle zu, bildet diese doch ein wichtiges Fundament der psychotherapeutischen Behandlung. In der psychosomatischen Grundversorgung nehmen die Patienten mehrmals in der Woche an einer Gruppentherapie teil. Ferner werden Gruppen angeboten zur Behandlung von Tinnitus, Angst, Schmerz, berufsbezogenen Themen wie Burn-out, Mobbing und Ärger mit Kollegen und Vorgesetzten, zum Training sozialer Kompetenzen und zur Förderung der Körperwahrnehmung. Dabei kommen tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische Techniken zum Zuge. Die Forschung hat gezeigt, dass die Behandlung in Gruppen gute Erfolge bei den Patienten zeigt.

In dem Arbeitskreis erforschen Ärzte, Psychologen, Körpertherapeuten und Mathematiker vor allem Gruppenprozesse im stationären Bereich. Sie bereiten wissenschaftliche Publikationen vor und kümmern sich um die Ausbildung des Therapeuten-Nachwuchses und unterstützt diesen in der Durchführung von Gruppentherapien.

RHÖN-KLINIKUM AG
Kristin Brunner
Regionalleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bayern-Nord
Salzburger Leite 1
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
Telefon (09771) 65-1596
Telefax (09771) 65-1841
E-Mail: kristin.brunner(at)rhoen-klinikum-ag.com
Internet: www.rhoen-klinikum-ag.com

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