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RHÖN-KLINIKUM AG | 14.02.2002

Trendzahlen 2001

Nahezu Punktlandung - Vorläufige Ergebnisse bestätigen Konzern-Prognosen - Umsatzerlöse bei € 695,3 Mio, Konzerngewinn rd. € 66 Mio, Ergebnis je Aktie € 2,55, Cash Flow € 109,5 Mio

Prognosen für 2002

Umsatzwachstum im Konzern auf rd. € 855 Mio, Konzerngewinn deutlich über € 70 Mio

Eröffnung der Joint-Venture-Einrichtung in Kapstadt/Südafrika

Inbetriebnahme eines 124-Bettenkrankenhauses in der Universitätsklinik Groote Schuur

Bad Neustadt a.d. Saale, den 14. Februar 2002 --- Mit seiner ersten Trendmeldung für das abgelaufene Geschäftsjahr 2001 bestätigt der börsennotierte Klinikkonzern aus der Rhön erneut seine soliden Prognosen: Mit einer Steigerung um 3,9 Prozent stieg der Konzern-Umsatz auf € 695,3 Mio (2000: € 669,1 Mio). Erwartungsgemäß entwickelten sich Ertrag und Cash Flow überproportional: Der vorläufige Konzerngewinn wird mit einem Plus von 6,6 Prozent mit € 66,0 Mio (2000: € 61,9 Mio) und der vorläufige Cash-flow bei einem Plus von 4,3 Prozent mit € 105,0 Mio ausgewiesen. Als vorläufiges Ergebnis pro Aktie wurden € 2,55 (2000: € 2,39) errechnet. Die Investitionen lagen bei € 85,2 Mio (2000: € 92,2 Mio). Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der in Konzerneinrichtungen behandelten Patienten um 9,1 Prozent auf 342.581 (2000: 314.140). „Der Konzerngewinn liegt etwas unter unseren Erwartungen“, so Manfred Wiehl, Finanzvorstand der RHÖN-KLINIKUM AG. „Die Gründe sind erhöhter Abschreibungsbedarf auf Forderungen an Krankenkassen und Akquisitionskosten im vierten Quartal 2001“.

Durch den Erwerb von sechs Krankenhäusern (Hoya, Stolzenau, Nienburg, Hildburg-hausen, Frankfurt (Oder), Aukammklinik/Wiesbaden) , welche zu Beginn des Jahres 2002 im Konzern umsatz- und ertragswirksam werden, sowie die Eröffnung einer Joint Venture-Einrichtung in Kapstadt/Südafrika rechnet die Konzernspitze für das Jahr 2002 mit Umsatz-erlösen von € 855 Mio (+ 23 %) bei überproportionaler Steigerung der Patientenbehand-lungen. Das bewährt straffe Kosten- und Rationalisierungsmanagement wird sowohl die Wirkung der Kostensteigerungen durch die aktuellen Tarifverhandlungen wie auch die bei Übernahmen normalen ungünstigen Strukturen positiv verändern. Die Konzernspitze rechnet deshalb damit, dass der Konzerngewinn 2002 deutlich über € 70 Mio liegen wird.

Am 15. Februar 2002 wird das UCT Medical Centre (UCTMC), ein Joint-Venture-Projekt der RHÖN-KLINIKUM AG (81 % der Anteile) und der Universität von Kapstadt (UCT; = 19 % der Anteile) in gemieteten Räumen der Universitätsklinik Groote Schuur, Cape Town (Südafrika) offiziell eröffnet.

Das Projekt, ursprünglich angebahnt durch Kontakte zwischen in Bad Neustadt und Cape Town tätigen Herzchirurgen (Anm.: im Groote Schuur wurde von Professor Christian Barnard vor 35 Jahren (3.12.1967) die erste Herztransplantation vorgenommen), umfasst 124 Betten (davon 12 Intensiv- und 20 Intermediate Care Betten), 4 Operationssäle, eine radiologische Abteilung, ein Herzkatheterlabor sowie tagesklinische und ambulante Behandlungsräume. Die Gesamtkosten des Projektes betragen € 6 Mio. In Umbauarbeiten wurden € 1,5 Mio, in Ausstattung € 3,0 Mio investiert, der Rest dient zur Anlauffinanzierung.

Die Manager des RHÖN-KLINIKUM Konzerns betrachten das Engagement in Kapstadt als Pilotprojekt mit begrenztem Risikorahmen, an dem gelernt und nachgewiesen wird, dass das vom Konzern in seinen deutschen Einrichtungen praktizierte Konzept des prozess- und patientengesteuerten Krankenhauses auch unter schwierigen politischen und wirtschaft-lichen Bedingungen eine exportfähige Leistung sein kann. Die erbrachten Leistungen der Kapstädter Einrichtung werden nach einem Fallpauschalensystem (global fees) im Gegensatz zu der landesüblichen Einzelleistungsvergütung (fee for services) abgerechnet werden. „Wir wollen dazu beitragen“, so Manfred Wiehl, „dass Krankenhausleistungen für den Betreiber profitabel und durch Rationalisierungsnutzen zu erschwinglichen Preisen für einen größeren Teil der Bevölkerung erbracht werden können. Für das Universitätsklinikum Groote Schuur, das von Umschichtungen zu Gunsten der Grundversorgung in Südafrika stark in seiner Funktion als Stätte der Lehre und Forschung betroffen ist, bietet die in der Rechtsform einer GmbH firmierende Kapstädter Tochtergesellschaft der RHÖN-KLINIKUM AG eine neue hoffnungsvolle Perspektive.“

RHÖN-KLINIKUM AG
Kontakt: Dr. Irmgard Stippler
Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt/Saale
Telefon: (09771) 65-1321
Telefax: (09771) 65-1306
E-Mail: irmgard.stippler(at)rhoen-klinikum-ag.com