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RHÖN-KLINIKUM AG | 14.02.2003

Trend 2002 gedreht - erneute Ergebnisverbesserung

Vorläufige Kennzahlen für das Jahr 2002 positiv
· Mit 25 % Umsatzsteigerung und einem Konzerngewinn, der bei
konservativer Bilanzierung um 1,8 % über dem Vorjahr liegt, sieht sich
der Vorstand in seinen Anstrengungen bestätigt
· Operativer Cash-Flow stieg um 19 Prozent
· 473.775 Patientenbehandlungen in den Konzernkliniken
· 12.852 Konzernmitarbeiter per 31. Dezember 2002

Prognosen für 2003
· Umsatzerlöse – ohne zusätzliche Akquisitionen – 920 Mio €
· Konzerngewinn über 70 Mio €


Bad Neustadt a.d. Saale/Frankfurt am Main, den 14. Februar 2003 ----- Der börsennotierte Klinikkonzern aus der Rhön bestätigt mit den heute veröffentlichten Zahlen, dass sein selbst gestecktes Ziel, welches das Topmanagement mit einem selbstverordneten Einkommensverlust bei Nichterreichung unterlegt hatte, erreicht wurde. Danach sollten zum Jahresende 2002 mindestens die Vorjahresergebnisse eingestellt werden: Mit einer Steigerung um rund 25 Prozent (+ 178 Mio €) stieg der vorläufige Konzernumsatz auf 875 Mio € (2001: 697,0 Mio €). Der Konzern-Jahresüberschuss wird mit 67,3 Mio € (2001: 66,1 Mio €) beziffert (+1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und liegt nach Aussagen von Manfred Wiehl, Finanzvorstand der RHÖN-KLINIKUM AG, "im Rahmen unserer Zielaussagen". "Wir haben in den letzten acht Monaten erhebliche Anstrengungen unternommen, die Negativtrends umzudrehen und dabei beachtlichen Erfolg gehabt. Die jetzt sichtbare Trendumkehr im Inneren ist hoch zu bewerten, und wir sind guten Mutes, sie zu stabilisieren“, so Eugen Münch, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG.

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragssteuern (operatives Ergebnis = EBITDA) erhöhte sich um 17,1 Prozent auf 170,1 (2001: 145,3) Mio €. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) veränderte sich um + 8,4 Prozent und erreichte 115,6 (2001: 106,6) Mio €. Mit einer Steigerungsrate um 19 Prozent wuchs der Konzern-Cash-Flow auf 124,9 Mio € (2001: 105 Mio €).

Nach intensiver Beratung, bei der auch das Argument, dass Dividendensteigerungen Ausdruck von Wachstumsschwäche sein können, zur Sprache kam, hat der Vorstand beschlossen, unbeirrt seinen erfolgreichen Weg weiter zu gehen – und die in der Hauptversammlung vorgestellte Absicht, die Dividende sukzessive attraktiver zu gestalten, ohne den Wachstumswillen zu vernachlässigen, zu bestätigen. Die Dividende soll in Kontinuität mit den Erhöhungen der Vorjahre erfolgen. Dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung wird eine ca. 20%ige Erhöhung der Dividende empfohlen; dies entspricht 0,58 (2001: 0,48) € je Stammaktie und 0,60 (2001: 0,50) €, je stimmrechtsloser Vorzugsaktie.

Die Konzernkliniken behandelten im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 473.775 (2001: 342.582) Patienten. Zum 31. Dezember 2002 beschäftigte der Konzern 12.852 (2001: 9.432) Mitarbeiter.

Für das Jahr 2003 wird der Weg des 2. Halbjahres 2002 fortgesetzt: Konzernweit sind Maßnahmen - wie modifizierter Einstellungsstopp, verschärfte Kostenkontrolle bei Vergabe von Fremdaufträgen, scharfe Kontrolle durch Benchmarken für Materialverbrauch und Personaleinsatz, u.a. beschlossen worden. Damit gibt der Konzern eine adäquate Antwort auf die für das Jahr 2003 politisch verordnete „Nullrunde“ für den Krankenhausbereich. Ohne Einrechnung potenzieller Klinikübernahmen wird der Konzernumsatz für das laufende Geschäftsjahr 2003 mit 920 Mio € (+5,1 Prozent) prognostiziert. Die Konzernspitze erwartet ein Ergebnis in Höhe von über 70 Mio €.

Um Veröffentlichung folgender IR-relevanter Termine wird gebeten:

Mittwoch, 7. Mai 2003 – 10:00 Uhr
Bilanzpressekonferenz
Hotel Hilton, Hochstraße, Frankfurt/Main

Mittwoch, 16. Juli 2003 – 10:00 Uhr
Ordentliche Hauptversammlung
Congress Center Messe Frankfurt, Frankfurt/Main

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RHÖN-KLINIKUM AG
Kontakt: Dr. Irmgard Stippler
Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt/Saale
Telefon: (09771) 65-1321
Telefax: (09771) 65-1306
E-Mail: irmgard.stippler(at)rhoen-klinikum-ag.com

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