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Klinikum Frankfurt (Oder) | 27.03.2013

Notfall- und Schmerzsymposium fanden großes Interesse

Frankfurt (Oder), 27. März 2013 – Das Klinikum Frankfurt (Oder) hatte am vergangenen Wochenende Mediziner aus Klinik und Praxis der Region und dem ganzen Bundesgebiet wieder nach Frankfurt (Oder) eingeladen.

Der Samstag, 23. März 2013, stand dabei zum einen ganz im Zeichen der Notfall medizin und informierte zum anderen über Bewährtes und neue Erkenntnisse in der Schmerzmedizin.

Mehr als 120 Teilnehmer waren der Einladung von Dr. med. Petra Wilke, Chefärztin der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Frankfurt (Oder), gefolgt und belegten den Konferenzraum des Hauses bis auf den letzten Platz. Unter dem vielversprechenden Motto “Ein Kessel Buntes – Fallstricke aus Rettungsdienst und Notaufnahme“ fand das ZNA - Symposium bereits zum fünften Mal statt. Wieder einmal ging es um Fallstricke, Obskures und Wissenswertes aus dem Bereich der Akut- und Notfallmedizin. Schwerpunkte des umfangreichen Vortragsprogramms waren Themen um das älter werdende Patientenklientel sowie Intoxikationen (Vergiftungen) jeglicher Art.

Experten von Hamburg bis München und aus dem Klinikum Frankfurt (Oder)  sorgten für eine interessante, spannende und unterhaltsame Veranstaltung.
Das Angebot, in der Mittagspause an einer Führung durch die Räumlichkeiten der Zentralen Notaufnahme teilzunehmen und sich mit dem unmittelbaren Arbeitsumfeld der Organisatoren vertraut zu machen, wurde von zahlreichen Zuhörern genutzt.

Der Erfolg der Veranstaltung spricht dafür, dass bereits heute mit den Vorbereitungen für das nächste ZNA -Symposium begonnen wird.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Michael Herbert, Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin, trafen sich zu gleicher Zeit namhafte Referenten aus Universitätskliniken und Krankenhäusern aus Österreich und der Bundesrepublik im Frankfurter Kleist Forum, um über Bewährtes und neue Erkenntnisse zu Opioiden zu berichten und Empfehlungen für einen optimierten Einsatz von Opioiden und eine bessere Schmerztherapie zu vermitteln.

Prof. Dr. Peter Holzer von der Medizinischen Universität Graz widmete sich in seinem Vortrag dem „Einfluss der Genetik auf die Wirksamkeit von Opioiden“. Prof. Dr. Winfried Meissner von der Universität Jena referierte zum Thema „ Die Obstipation durch Opioide ist beherrrschbar“.

Die zufriedenstellende Therapie chronischer Schmerzen stellt trotz aller Fortschritte der Schmerzforschung oft noch immer ein großes Problemfeld dar. In der Vergangenheit wurden über Jahrzehnte in Deutschland wenig Opioide angewandt, was sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt hat.
Mit dem Mehrverbrauch und der bisweilen großzügigen Indikationsstellung wird nun ein anderes Problem offenbar. Opioide haben beim individuellen Patienten mitunter nicht die erwartete oder gar keine analgetische Wirkung. Zum Teil entsteht sogar der Eindruck, dass Opioide genau das Gegenteil von Schmerzbeherrschung bewirken, ein Phänomen das heute wissenschaftlich untersucht und als „Opioidbedingte Hyperalgesie“ beschrieben ist. Diesem Sachverhalt widmete sich der ehemalige Präsident der Deutschen  Schmerzgesellschaft e.V. Prof. Dr. Wolfgang Kopper in seinem Vortrag.
Dass eine durchdachte Therapie mit Opioiden bei chronischen Schmerzen der Weg zum Erfolg ist, darüber führte Prof. Dr. Michael Herbert abschließend aus.„ „Es ist uns ein besonderes Anliegen zu vermeiden, dass es durch Rückschläge und Enttäuschungen zu einer erneuten Abkehr von Opioiden kommt und dadurch die schmerztherapeutische Versorgung unserer Patienten leidet und schlechter wird,“ so der Chefarzt.

Im Anschluss an das interessante Vortragsprogramm standen die Referenten für Fragen und einen regen Gedankenaustausch auch in dieser Veranstaltung gern zur Verfügung.


Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Kontakt: Sabine Zinke
Müllroser Chaussee 7
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