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Klinikum Frankfurt (Oder) | 31.12.2013

Neuer Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin nimmt zum 06.01.2014 seine Tätigkeit auf

Frankfurt (Oder), 31. Dezember 2013 – Am 6. Januar 2014 übernimmt Privat-Dozent Dr. Knut Liepe (53) als neuer Chefarzt die Klinik für Nuklearmedizin am Klinikum Frankfurt (Oder). Er tritt die Nachfolge von Dr. Santo Ahuja an, der nach mehr als 21 Jahren Tätigkeit im Klinikum in den Ruhestand getreten ist.

Dr. Liepe wurde in Dresden geboren. Er hat an der Charité Berlin und an der Universitätsklinik in Dresden studiert und legte 1995 seine Promotion ab. Nach erfolgreichem Abschluss der Facharztausbildung für Kinderheilkunde im Jahr 1992 war er als Kinderarzt auf der Intensivtherapiestation der Kinderklinik des Universitätsklinikums Dresden tätig. Zwei Jahre später begann Dr. Liepe die Ausbildung zum Facharzt für Nuklearmedizin am Universitäts-
klinikum Dresden und wurde zum Oberarzt für nuklearmedizinische Diagnostik und ambulante Therapie ernannt.

Im Jahr 2006 führte ihn sein beruflicher Werdegang an das Klinikum Kassel. Dort  wurde er zum Chefarzt der Nuklearmedizin und zum Ärztlichen Geschäftsführer des Zentrums für Medizinische Versorgung (ZMV) berufen. Dr. Liepe war am Aufbau des dortigen ZMV wesentlich beteiligt, dessen Leistungsspektrum, neben der Diagnostik auch die Therapie „ohne Skalpell“ umfasste. Dazu zählten u. a. die Therapie bei gut und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen, die Schmerztherapie und die Behandlung von entzündlichen Gelenkerkrankungen. Auf Grund seiner weitreichenden Erfahrungen bei der Radiosynoviorthese (RSO) war Dr. Liepe von 2000-2007 als Experte der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) an einem Projekt zur Einführung der RSO weltweit tätig. Er wurde vom Gesundheitsministerium in Kuwait eingeladen, um in diesem Land die RSO einzuführen.

Dr. Liepe, Spezialist für Schilddrüsenerkrankungen und für nuklearmedizinische  Gelenktherapie (Radiosynoviorthese), habilitierte 2007 erfolgreich auf dem Gebiet der nuklearmedizinischen Schmerztherapie bei Knochenmetastasen. Dr. Liepe ist Mitglied verschiedener Fachgesellschaften. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Fachpublikationen auf dem Gebiet der nuklearmedizinischen Schmerztherapie bei Knochenmetastasen verfasst und Vorträge zu gut und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen auf nationalen und internationalen Kongressen gehalten.

Neben seiner Tätigkeit als Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin am Klinikum Frankfurt (Oder) wird Dr. Liepe ambulant tätig sein und in der Poliklinik Frankfurt (Oder) - Fachbereich Nuklearmedizin- ab Januar 2014 Sprechstunden anbieten. Mirko Papenfuß, Geschäftsführer des Klinikums, sieht mit Dr. Liepe als Chefarzt eine sehr gute und langfristige Lösung für die Nuklearmedizin, die vor allem auch in der Behandlung von Tumorerkrankungen für ein Krankenhaus mit onkologischer Ausrichtung wie dem Klinikum Frankfurt (Oder) unverzichtbar ist.

Dr. Liepe freut sich auf seine neue Wirkungsstätte am Klinikum Frankfurt (Oder) und sieht vor allem die Möglichkeit in der interdisziplinären  Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen sowie mit den niedergelassenen Kollegen in der Region, um gemeinsam das beste Behandlungskonzept für die Patienten zu entwickeln.



Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Kontakt: Sabine Zinke
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Telefon: 0335 / 548 2002
gf(at)klinikumffo.de