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Klinikum Frankfurt (Oder) | 19.12.2013

Leitender Arzt in der Angiologie nimmt seine Tätigkeit auf

Frankfurt (Oder), 19. Dezember 2013 – Am 1. Januar 2014 übernimmt Dr. med. Matthias Reimann (42) als Leitender Arzt die Abteilung Angiologie innerhalb der Medizinischen Klinik II (Chefarzt Dr. med. O. Gunkel).

Dr. Reimann wurde in Berlin geboren und wuchs in Brandenburg auf. Er hat das Studium der Humanmedizin an der Freien Universität und der Humboldt-Universität absolviert. Dort legte er 1999 seine Promotion erfolgreich ab.

Sein beruflicher Werdegang führte ihn an das Oskar-Ziethen-Krankenhaus Lichtenberg, wo er als Assistenzarzt in der Gastroenterologie und Kardiologie/Intensivmedizin tätig war. Von 2003 bis 2009 setzte er seine  Ausbildung am zertifizierten Gefäßzentrum Berlin des Krankenhauses Königin-Elisabeth-Herzberge fort. Dort erlernte er das gesamte Spektrum der Gefäßmedizin unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Schulte. Nach erfolgreichem Abschluss der Facharztausbildung für Innere Medizin und der Schwerpunktbezeichnung Angiologie wechselte Dr. Reimann 2009 als Oberarzt an das Sana-Klinikum Lichtenberg. Schwerpunkte seiner dortigen Tätigkeit waren die interventionelle Angiologie und Kardiologie. Seinen zusätzlichen Facharzt für Kardiologie erlangte er Anfang des Jahres 2013, die Anerkennung zum Hypertensiologen DHL (Bluthochdruckspezialist) im Mai 2013.

Als Angiologe und Kardiologe legt Dr. Reimann den Schwerpunkt seiner Arbeit auf die konservative und interventionelle Therapie von Erkrankungen aller Gefäßregionen des Körpers. Dabei hat die Arteriosklerose der Beinarterien (Schaufensterkrankheit), der Halsschlagadern und der Nierenarterien eine besondere Bedeutung.

Dr. Reimann ist in der Ultraschalldiagnostik der Gefäße spezialisiert und besitzt langjährige Erfahrungen in der Angiographie mit Ballonaufdehnung und Stentimplantationen. Seine zusätzliche Spezialisierung zum Kardiologen schließt unter anderem die Lücke zur Therapie der Herzkranzgefäße. Mit dem Eintritt von Dr. Reimann wird der Ansatz einer panvasculären Medizin verwirklicht, d.h. das Verständnis der atherosklerotischen Gefäßerkrankungen als Erkrankung des ganzen Körpers und damit einer auf das gesamte Gefäßsystem bezogenen Diagnostik und Therapie der Atherosklerose aus einer Hand. So werden alle Gefäßregionen untersucht und es werden individuelle Behandlungskonzepte erarbeitet, die die Gefäßerkrankung als Erkrankung des ganzen Körpers berücksichtigt.

„Ich möchte am Klinikum Frankfurt (Oder) einen zentralen Anlaufpunkt für die Patienten mit Gefäßerkrankungen aufbauen. Den Ärzten der Region soll eine moderne und qualifizierte Gefäßmedizin geboten werden.“, erklärt der neue Leiter der Abteilung Angiologie, Dr. Reimann.

Die Angiologie (Gefäßmedizin) ist das jüngste Spezialgebiet der Inneren Medizin. Sie versteht sich als integrative und fachübergreifende Disziplin für alle Erkrankungen der Arterien, Venen sowie Lymphgefäße und stellt das spezialisierte Bindeglied zwischen verschiedenen Fachrichtungen dar. Erstmals wird es eine spezielle interventionelle Angiologie am Klinikum Frankfurt (Oder) geben. Ambulante und stationäre Strukturen werden eng verknüpft sowie Fachkompetenzen gebündelt. Ziel ist dabei auch die Ausschöpfung der aktuellen und zunehmenden Möglichkeiten, die Wiederherstellung der Durchblutung ohne chirurgischen Schnitt zu erreichen. In vielen Fällen kann heute der chirurgische Eingriff durch einen kleinere Katheterprozedur ersetzt werden. Dazu wird ein interdisziplinäres Gefäßzentrum gegründet, in dem fachübergreifend und individuell die jeweils geeignete Behandlungsstrategie bestimmt werden kann.

    

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Kontakt: Sabine Zinke
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Telefon: 0335 / 548 2002
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