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Klinikum Frankfurt (Oder) | 21.06.2016

Kompetenz in Kontinenz – weltweite Aktionswoche klärt auf

Aktionstag am 24. Juni 2016 im Klinikum Frankfurt (Oder)

Frankfurt (Oder), 21. Juni 2016 –Inkontinenz ist zu einer Volkskrankheit in Deutschland geworden. Jeder zehnte Bundesbürger ist von ihr betroffen. Um über die Erkrankung aufzuklären, findet mit der Weltkontinenzwoche alljährlich eine globale Aufklärungskampagne statt.

Das von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifizierte Beckenboden-zentrum des Klinikums Frankfurt (Oder) beteiligt sich am 24. Juni 2016 mit einer Informationsveranstaltung an dieser Aktionswoche. Ab 15.00 Uhr sind Betroffene, Angehörige sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger recht herzlich in das Klinikum Frankfurt (Oder), Haus 5, Ebene 4, Konferenzraum 5403, eingeladen.

Das Beckenbodenzentrum am Klinikum beschäftigt sich intensiv mit der Behandlung der Blasenschwäche und Stuhlinkontinenz. Um die möglichen Formen und Ursachen für eine Harn- oder Stuhlinkontinenz zu ergründen, ist die entsprechende Diagnostik voranzustellen. Unser Zentrum bietet den Patienten durch die Zusammenarbeit von spezialisierten Fachärzten aus den Gebieten der Gynäkologie, Urologie, Neurologie, der Chirurgie, Gastroenterologie, Physiotherapie und der Pflege eine umfassende Diagnostik sowie eine optimale und individuell abgestimmte Therapie und Betreuung an. Die fünf beteiligten Fachdisziplinen sind von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft als Beratungsstellen zertifiziert.

Dr. Sören Promnitz, Chefarzt der Klinik für Urologie, erläutert im ersten Vortrag die Aufgaben des zertifizierten Beckenbodenzentrums am Klinikum Frankfurt (Oder) und dessen umfangreiche Angebote und Möglichkeiten. Anschließend informiert Dr. Cornelia Hanel, Fachärztin der Frauenklinik, zum Thema Harninkontinenz und Dr. Dmitri Reznikov, Oberarzt in der Klinik für Urologie, widmet sich der Botox-Therapie der Dranginkontinenz.
Physiotherapeutische Maßnahmen zur Stärkung des Beckenbodens stellt Gabriele Bannier, Physiotherapeutin im Interdisziplinären Therapiezentrum ITZ vor. Die Bedeutung der Endosonographie im Rahmen der Stuhl-inkontinenz-Diagnostik ist das Thema des abschließenden Vortrages von Dr. Martin Wernicke, Oberarzt der Medizinischen Klinik III.

Im Anschluss an das Vortragsprogramm stehen die Referenten den Besuchern zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch zur Verfügung.

Blasenschwäche und Stuhlinkontinenz sind weit verbreitete Leiden, die nicht nur ältere Menschen betreffen, sondern in allen Altersstufen und bei Männern wie Frauen auftreten. Obwohl es Erkrankungen sind, die in einer Vielzahl der Fälle auch erfolgreich behandelt werden können, ist die Hemmschwelle darüber zu sprechen, für viele Betroffenen hoch. Für Betroffene ist es wichtig, Informationen zu erhalten. Erklärtes Ziel der Aktionswoche ist es, die Erkrankung aus der Tabuzone zu holen. Aufklärung ist daher ein großes Anliegen der Deutschen Kontinenz Gesellschaft, dem wir uns auch in diesem Jahr mit unserem Aktionstag widmen.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

 

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