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RHÖN-KLINIKUM AG | 29.06.2002

Know-how-Austausch auf europäischer Ebene

Bad Neustadt a.d.Saale / Barcelona, den 29. Juni 2002 --- Anlässlich des inter-nationalen Kongresses des IESKA (Instituto Estudios Superiores Kassandra Associated) in Barcelona sind auch die Erfahrung und das Know-how des börsennotierten Klinikkonzerns aus der Rhön gefragt. Das Thema des Kongresses lautet: “Gegenwart und Zukunft der Gesundheitssysteme - gestiegene Ansprüche, medizinischer Fortschritt, leere Gesundheitskassen. Ist die Volksgesundheit noch bezahlbar?“

Namhafte Referenten aus Spanien und dem europäischen Ausland beziehen Stellung. Gerald Meder, Vorstandsmitglied der RHÖN-KLINIKUM AG, Bad Neustadt/Saale, äußert sich zum Thema “Vom Non-Profit zum Profit-Unternehmen im Gesundheitswesen.“ Er beleuchtet die Struktur- und Finanzierungsprobleme des deutschen Krankenhauswesens und befürwortet mehr Wettbewerb im Krankenhausbereich, auch um Patienten.

Meder analysiert, wo Handlungsbedarf besteht und an welcher Stelle Veränderungen beginnen müssen. „Die Behandlung und Betreuung von Patienten wird noch häufig mit der Aura des Karitativen gesehen – als Akt der Selbstaufgabe der betreuenden Ärzte und Schwestern.“ Diese Lösung ist nach Meders Meinung eher ein patientenunfreundlicher Ansatz. Der patientenorientierten Konzeption der RHÖN-KLINIKUM AG gibt Meder den Vorzug. Der Lösungsansatz sind arbeitsteilige Fließkonzepte, bei denen der Zustand des Patienten zum bestimmenden Faktor wird. Die Optimierung von Strukturen und Arbeitsprozessen wirkt dabei qualitätserhöhend zum Nutzen des Patienten. Die Maxime „Rationalisierung vor Rationierung“ gewährleistet Kostenoptimierung und berücksichtigt somit auch die geschäftlichen Interessen des börsennotierten Klinikkonzerns.

Der eklatante Investitionsstau im öffentlich-rechtlichen Krankenhauswesen kann nach Meinung von Meder kaum noch durch Steuermittel aufgelöst werden. Schon die Geldknappheit der öffentlichen Hände zwinge zu radikaler Veränderung.

Er sieht die Gesundheitsreform als eine Chance für alle Beteiligten. Allerdings werden gewinnorientierte, d.h. private Krankenhausunternehmen in Zukunft verstärkt Marktbedeutung – und Marktanteile – gewinnen, betont Meder und begründet dies damit, dass das Krankenhaus kapitalintensiv ist und Non-Profit-Unternehmen i.d.R. über wenig oder keine Kapitalressourcen verfügen. Anhand der erfolgreichen Entwicklung des eigenen Krankenhauskonzerns zeigt Meder auf, welch entscheidende Rolle für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum der Zugang zum Kapitalmarkt spielt. „Non-Profit-Unternehmen können nicht in dieses System des ‘Dividendegebens’ und ‘Kapitalnehmens’ einsteigen. Dazu bedarf es der Organisations-, Leistungs- und Wirtschaftlichkeitsstruktur eines Profit-Unternehmens“, schließt Meder.


 

RHÖN-KLINIKUM AG
Kontakt: Dr. Irmgard Stippler
Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt/Saale
Telefon: (09771) 65-1321
Telefax: (09771) 65-1306
E-Mail: irmgard.stippler(at)rhoen-klinikum-ag.com