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RHÖN-KLINIKUM AG | 05.11.2001

Kaufverträge für Krankenhäuser Nienburg, Hoya und Stolzenau von allen Vertragsparteien unterzeichnet

  • Neubau in Nienburg innerhalb von maximal 5 Jahren
  • Klinische Versorgung an allen drei Standorten gesichert

Bad Neustadt a.d. Saale, den 05. November 2001 ----- Am Freitag, den 2. November wurden die Kaufverträge für die Krankenhäuser des Landkreises Nienburg vor einem Notar in Hoya von den beteiligten Vertragsparteien unterzeichnet. Zuvor hatte bereits am 26. Oktober der Kreistag des Landkreises Nienburg/Weser in nichtöffentlicher Sitzung mit deutlicher Mehrheit beschlossen, die beiden Kreiskrankenhäuser in Hoya und Stolzenau an die Rhön-Klinikum AG zu verkaufen. Grundlage für die Entscheidung war ein in den letzten Monaten ausgehandeltes Vertragswerk. Diesem hatte der Vorstand der Stiftung "Bollmans Krankenhaus" bereits wenige Tage zuvor hinsichtlich des Nienburger Krankenhauses zugestimmt.

Zu den Prämissen des Bad Neustädter Klinikkonzern gehörte von Anfang an die Beibehaltung der Standorte Nienburg, Hoya und Stolzenau, d.h. die Sicherstellung der wohnortnahen Krankenhausversorgung im Landkreis Nienburg/Weser. Die Rhön-Klinikum AG hat sich vertraglich zu einem 300-Betten-Klinikneubau in Nienburg innerhalb von maximal fünf Jahren verpflichtet. Bis zu dessen Fertigstellung werden die drei Häuser (derzeit 405 Betten) in ihrer jetzigen Größe weiter geführt. Die Kliniken in Hoya und Stolzenau werden anschließend in neuer Struktur mit 40 bzw. 70 Betten als integrierte Gesundheitszentren betrieben. Der Kaufpreis für alle drei Häuser beträgt 18 Millionen Mark. Der Eigentumsübergang erfolgt zum 1. Januar 2002.

Der Name der zukünftigen Klinikgesellschaft lautet "Mittelweserkliniken GmbH Nienburg Hoya Stolzenau". Für das Jahr 2001 rechnen die drei Klinken mit insgesamt rund 13.500 Patienten zur stationären Behandlung, die in den drei Häusern mit z.Z. insgesamt 800 Mitarbeitern Aufnahme finden sollen. Ein Personalüberleitungsvertrag stellt sicher, dass die bestehenden Rechte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewahrt bleiben.

In der Zeit der Überleitung hat die Rhön-Klinikum AG das Management der Häuser übernommen und bereits - wie bei ihr üblich - eine interdisziplinär besetzte Projektgruppe gegründet, der die Chefärzte, leitende Mitarbeiter des medizinischen Bereichs und der Verwaltung, die Pflegedienstleitungen, Vertreter des Personalrates und Spezialisten der Rhön-Klinikum AG angehören, um die Zukunftskonzeption im Detail zu erarbeiten. Wesentlicher Konzeptbereich sind die mit der Übernahme möglich gewordenen Investitionen im Neubau und in Modernisierung der Krankenhäuser. "Verbunden mit der "Qualifizierung des medizinischen Profils soll die regionale Versorgung in Kompetenz und Präsenz gestärkt und Patienten, die in letzter Zeit verstärkt Umlandeinrichtungen aufgesucht haben, zurückgewonnen werden", erklärt Martin Menger, Bereichsleiter für Niedersachsen der Rhön-Klinikum AG, zuversichtlich.

 

RHÖN-KLINIKUM AG
Kontakt: Dr. Irmgard Stippler
Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt/Saale
Telefon: (09771) 65-1321
Telefax: (09771) 65-1306
E-Mail: irmgard.stippler(at)rhoen-klinikum-ag.com