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Klinikum Frankfurt (Oder) | 02.05.2013

Informationsveranstaltung zum "Tag gegen den Schlaganfall"

„Schlaganfall kann jeden treffen“

Frankfurt (Oder), 2. Mai 2013 - Patienten, Angehörige und Interessierte sind am
Dienstag, 7. Mai 2013, von 14:30 bis 17:00 Uhr, recht herzlich zum

   „Informationstag gegen den Schlaganfall“

in das Klinikum Frankfurt (Oder), Haus 5, eingeladen.

Der bundesweite Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Schlaganfall kann jeden treffen“ und will mit verschiedenen Aktionen über das Thema Schlaganfall aufklären.

Die Besucher des Informationstages können sich in Vorträgen und anhand anschaulicher praktischer Vorführungen rund um den Schlaganfall informieren. Daneben werden Ultraschalluntersuchungen der Halsgefäße, Blutdruck- und Blutzuckermessungen angeboten.
Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Hartmann, Chefarzt der Klinik für Neurologie des Klinikums und Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, sein Ärzteteam sowie Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Ernährungsberater und Mitarbeiter der Pflege stehen mit praktischen Demonstrationen und als Gesprächspartner gern zur Verfügung.

Jedes Jahr erleiden rund 260 000 Menschen in Deutschland einen Schlag-anfall. Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für eine körperliche Behinderung im Erwachsenenalter. Aus diesem Grund ruft die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe jährlich zu einem bundesweiten Schlaganfalltag auf. Sie will damit über das Thema aufklären, für Warnsignale sensibilisieren, Behandlungswege und vorbeugende Maßnahmen aufzeigen.

Die Klinik für Neurologie des Klinikums Frankfurt (Oder) hat sich auf die Behandlung von Schlaganfällen spezialisiert. Im vergangenen Jahr wurde sie als überregionale Comprehensive Stroke Unit zertifiziert. Damit wurden ihr  die hohe Qualität dieses Versorgungsangebotes und die hervorragenden Leistungen bescheinigt.

Nach einem Schlaganfall werden Patienten in der Regel drei bis vier Tage auf der akuten Stroke Unit versorgt und anschließend auf die neurologische Station verlegt. „Das Konzept der Comprehensive Stroke Unit beinhaltet dagegen die Behandlung und Betreuung des Patienten „aus einer Hand“. Das heißt, dem Akutbereich auf unser Station 13 A - Stroke Unit, schließt sich räumlich unmittelbar die postakute Behandlung an, bis die Patienten in die Rehabilitation oder nach Hause gehen können. Die Patienten werden während der gesamten Behandlung vom selben Therapeuten- und Pflege-team betreut. Hierdurch kommt es zu keinerlei Informationsverlust.“, erklärt der Chefarzt.

Therapie- und Pflegeziele werden in wöchentlichen Teamsitzungen besprochen. Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten und der Sozialdienst sind vom Anfang bis zur Entlassung des Patienten in die Behandlung integriert. Die  Patienten kennen somit „ihr“ Behandlungsteam, was sich nachweislich positiv auf ihren Genesungsprozess auswirkt. Vor dem Übergang in die weiteren Einrichtungen werden die Patienten über Risikofaktoren aufgeklärt, erhalten sie Informationen zur Lebensführung, zur regelmäßigen Nachsorge, zum Nachsorgekonzept sowie die Kontaktdaten zu Selbsthilfegruppen. Aber auch Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten werden regelmäßig für die Anforderungen der Comprehensive Stroke Unit geschult.

Besonders hervorzuheben sind die schnelle Akutversorgung und das interdisziplinäre Behandlungskonzept für die Patienten bis in die weiterführenden Einrichtungen. Dazu gehören die enge Zusammenarbeit mit der Zentralen Notaufnahme und den Rettungsdiensten sowie mit der Radiologie, der kardiologischen Funktionsdiagnostik, der Neurochirurgie, der Gefäßchirurgie und der Anästhesiologie/Intensivmedizin.
PD Dr. Andreas Hartmann, der zugleich Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ist, hebt hervor, dass „mit dem Zertifikat der Zertifizierungsgesellschaft der Nachweis erbracht ist, dass unser Konzept der Schlaganfallversorgung dem neuesten und höchsten Qualitätsstandard entspricht.“

Zur Sicherung der qualitativen Versorgung von Schlaganfallpatienten in der Region besteht das Telemedizin - Netzwerk Ost-Brandenburg unter ärztlicher Leitung der Klinik für Neurologie / Stroke unit des Klinikums Frankfurt (Oder).

 

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Kontakt:
Sabine Zinke
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Telefon: 0335/ 548 2002
gf(at)klinikumffo.de

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