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Zentralklinik Bad Berka | 22.10.2013

Historisches medizinisches Instrument von Prof. Dr. Tegtmeier an die Zentralklinik Bad Berka übergeben

Bad Berka, 22. Oktober 2013. --- Ein kleines Stück Geschichte kehrte vor wenigen Tagen in die Zentralklinik Bad Berka zurück. Dr. med. Bernd Seemann, ehemaliger Mitarbeiter der Zentralklinik und langjähriger Chefarzt der Anästhesie-Abteilung des Robert-Koch-Krankenhauses Apolda, übergab an die Geschäftsführung ein kleines medizinisches Instrument. Es handelte sich dabei um den „Perkussionshammer“ (Reflexhammer) des langjährigen Chefarztes der Zentralklinik, Professor Dr. med. Adolf Tegtmeier.

Dr. Grit Berger, Leiterin der Krankenhausapotheke und Prokuristin der Zentralklinik, nahm gern das kleine, aber feine Instrument entgegen. Mit dem Perkussionshammer, den Professor Tegtmeier wohl schon seit seinem Studium nutzte, untersuchte der Chefarzt die Reflexe seiner Patienten oder den „Klopfschall“. Überbringer Dr. Seemann erläuterte, dass das Instrument durch mehrere Hände gegangen sei, bevor er es von einem ehemaligen Mitarbeiter erhalten habe. Ihm sei es jedoch wichtig, dass der Hammer wieder in die Zentralklinik gelange, wo er sicher besser aufgehoben sei.

Auch Geschäftsführerin Dr. Kerstin Haase freute sich um die „Neuerwerbung“ und sagte: „Es für unsere Klinik natürlich schon eine Ehre, wenn so ein Instrument nach vielen Jahren wieder den Weg zurück findet. Professor Tegtmeier hat hier so viele Spuren hinterlassen, dass wir auch gern ein paar Exponate aus seiner Tätigkeit ausstellen wollen.“

Professor Tegtmeier hat als Chefarzt der früheren Sophienheilstätte für Lungener-krankungen und später der Zentralklinik Bad Berka ganz maßgeblich die Geschicke des Krankenhauses bestimmt. In seine Amtszeit fällt insbesondere der Aufbau einer leistungsfähigen Klinik zur Behandlung zahlreicher Tuberkulosekranker aus ganz Thüringen. Nach dem Rückgang der Tuberkulose in den 1960er Jahren gestaltete er die Zentralklinik in eines der modernsten Herzzentren der früheren DDR um. Auf dieser Grundlage konnte sich die Zentralklinik Bad Berka bis heute zu einem der größten und leistungsfähigsten Krankenhäuser in Thüringen entwickeln. Auch heute noch kommen sehr viele Patienten mit Herz- oder Lungenerkrankungen aus dem gesamten Freistaat sowie den umliegenden Bundesländern jedes Jahr in die zum Verbund der RHÖN-KLINIKUM AG gehörende Zentralklinik Bad Berka, um sich hier behandeln zu lassen.

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