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Klinikum Frankfurt (Oder) | 06.11.2013

Herzwochen 2013 - Das schwache Herz

Frankfurt (Oder), 6. November 2013 - Die Deutsche Herzstiftung hat die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zum Thema der Herzwochen 2013 gewählt, die unter dem Motto „Das schwache Herz“ stehen und bundesweit vom 1.- 30. November 2013 stattfinden.

Die Klinik für Kardiologie und Angiologie beteiligt sich traditionsgemäß an dieser Aufklärungskampagne, um die Öffentlichkeit für die Ursachen und Gefahren der Herzschwäche sowie die Wichtigkeit der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung zu sensibilisieren. Patienten und Interessierte sind recht herzlich eingeladen zu einer

                                                 Patientenveranstaltung
                                   „Herzschwäche – Ursachen, Therapie“

am:     Donnerstag, 14. November 2013
von:   15:00 bis 17:00 Uhr
Ort:    Klinikum Frankfurt (Oder)
          Haus 5, Konferenzraum 5 403
          Müllroser Chaussee 7
          15236 Frankfurt (Oder)

Dr. med. Oliver Gunkel, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie, und sein Team werden in anschaulichen Vorträgen über die Themen Herzschwäche, Herzinfarkt und Bluthochdruck sowie ihre Ursachen, typische Beschwerden, notwendige Untersuchungsschritte und Behandlungsmöglichkeiten informieren. Darüber hinaus erfahren die Besucher Wissenswertes über Herzklappenerkrankungen und Herzrhythmusstörungen sowie ihre Ursachen und Folgen.

Im Anschluss an das Vortragsprogramm ist die Möglichkeit gegeben, Fragen rund um das Thema Herz zu stellen und individuelle Fragen mit den anwesenden Ärzten zu besprechen.

In Deutschland wird die Zahl der Patienten mit einer Herzschwäche auf 2-3 Millionen geschätzt. Mehr als 370.000 Patienten wurde deshalb allein im Jahr 2010 in eine Klinik eingeliefert. Über 48.300 starben an der Herzschwäche.

Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist ein Folgezustand vieler verschiedener Herzerkrankungen. Um die Herzschwäche zu lindern oder heilen zu können, muss die genaue Ursache diagnostiziert werden. Zur Herzschwäche können Durchblutungsstörungen, Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelerkrankungen und Herzrhythmusstörungen führen. Eine der häufigsten und gleichzeitig eine der am häufigsten unterschätzten Ursachen ist dabei der Bluthochdruck. Mangelnde Aufmerksamkeit für die Symptome der Herzschwäche ist einer der Gründe für die hohe Sterblichkeit dieser Erkrankung, teilt die Deutsche Herzstiftung mit.

„Viele Menschen sind gefährdet, eine Herzschwäche zu bekommen. Zugleich mangelt es der Bevölkerung an Wissen über die Ursachen der Herzschwäche und damit über die Möglichkeiten der Vorbeugung durch Behandlung der Risikofaktoren, zum Beispiel durch einen gesunden Lebensstil. Auch zu wenig bekannt sind die krankheitstypischen schleichenden Warnzeichen der chronischen Herzschwäche, die über Jahre unbemerkt fortschreiten kann – im Gegensatz zum notfallmäßigen plötzlichen Nachlassen der Herzleistung bei einer akuten Herzschwäche. Der Aufklärungsbedarf ist deshalb besonders groß“, betont der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

Mit dem Ziel, die Lebensqualität und Lebenserwartung der Betroffenen zu verbessern, startet die Deutsche Herzstiftung die bundesweite Aufklärungskampagne, um umfassend  über den neuesten Stand bei der Vorbeugung, Erkennung, und Behandlung  der Herzschwäche zu informieren. Insgesamt finden mehr als 1.100 Veranstaltungen mit Vorträgen, Telefonaktionen und Gesundheitstagen statt.                              

Jeder Besucher ist herzlich willkommen.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen.


Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Kontakt: Sabine Zinke
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Telefon: 0335 548 2002
E-Mail: sabine.zinke(at)klinikumffo.de