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RHÖN-KLINIKUM AG | 12.06.2014

Hauptversammlung der RHÖN-KLINIKUM AG am 12. Juni 2014 in Frankfurt am Main

Bad Neustadt a. d. Saale, den 12.06.2014

Geschäftszahlen 2013

  •     Anstieg der Patientenbehandlungen um knapp 4 Prozent auf rund 2,65 Millionen
  •     Umsatz mit plus 5,2 Prozent erstmals über 3 Milliarden €
  •     Konzerngewinn mit 90 Mio. € annähernd konstant
  •     Verkaufserlös soll durch Aktienrückkauf von bis zu rund 1,67 Mrd. € ausgekehrt werden
  •     Dividendenvorschlag von 25 Cent pro Aktie

Ergebnis 1. Quartal 2014

  •     Sondereffekte beeinflussen Geschäftszahlen maßgeblich
  •     567.137 Patienten behandelt
  •     Umsatz beträgt 629,5 Mio. €
  •     EBITDA durch Verkaufserlös bei 1.488,0 Mio. €

RHÖN-KLINIKUM AG blickt auf historisches Geschäftsjahr zurück

„Wir haben ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2013 erlebt und unterscheiden uns heute nach Umfang, Inhalt und Anspruch fundamental von der RHÖN-KLINIKUM AG, die sich auf der letzten Hauptversammlung präsentiert hat. Ein ehemals heterogener Klinikkonzern mit 54 Krankenhäusern, der bislang ein breites Spektrum primär stationärer medizinischer Dienstleistungen angeboten hat, wandelt sich jetzt in einem strukturierten Prozess in einen integrierten Gesundheitskonzern. Auf der Basis von zehn hochspezialisierten Kliniken mit enger Anbindung an Universitäten und Forschungseinrichtungen konzentrieren wir uns künftig auf innovative Spitzenmedizin und Behandlungsexzellenz. Das Wohl der Patienten steht dabei auch künftig im Mittelpunkt unserer Arbeit“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Dr. Martin Siebert heute auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Frankfurt.

Der fundamentale Veränderungsprozess hat auch die Geschäftszahlen des Unternehmens sowohl im abgelaufenen Geschäftsjahr als auch im ersten Quartal 2014 maßgeblich beeinflusst.

So umfasst der Zwischenabschluss für die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres zwei Monate unter Vollkonsolidierung des gesamten bisherigen Portfolios sowie den Monat März mit einer um den Transaktionsabschluss bereinigten Bilanz. Hinzu kommen in diesem Zeitraum zahlreiche, im Wesentlichen durch die Transaktion begründete und primär positive Einmaleffekte und Belastungen. Unter Berücksichtigung dieser Sondersituation sind in den Einrichtungen der RHÖN-KLINIKUM AG im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 567.137 Patienten behandelt worden. Die Umsatzerlöse betragen 629,5 Mio. €. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beläuft sich auf 1.488,0 Mio. €.

Im Geschäftsjahr 2013 haben sich insgesamt rund 2,65 Millionen Patienten in den 54 Häusern der RHÖN-KLINIKUM AG behandeln lassen, die im vergangenen Jahr noch zum Konzern gehörten – eine Steigerung um 3,9 %. Der Umsatz des Gesamtkonzerns wuchs um 5,2 % und überstieg mit 3,01 Mrd. € erstmals die Schwelle von drei Milliarden Euro. Bedingt durch erhebliche Sonderbelastungen im Zuge der Transaktion verringerte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 5,7 % auf nunmehr 275,4 Mio. €. Der Konzerngewinn blieb mit 90,0 Mio. € nahezu unverändert.

 

Vorschlag: Aktienrückkauf sowie Dividende von 25 Cent pro Aktie

Vorstand und Aufsichtsrat haben der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung empfohlen, aus den Erlösen aus der Transaktion mit Fresenius/HELIOS bis zu rund 1,67 Mrd. € im Rahmen eines Aktienrückkaufs an die Aktionäre auszukehren. Die zurückerworbenen Aktien werden eingezogen und das Grundkapital entsprechend herabgesetzt. Damit wird der verringerten Unternehmensgröße Rechnung gezollt. Zudem ermöglicht der Aktienrückerwerb einen kursschonenden Ausstieg aus der Gesellschaft.

Darüber hinaus haben Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorgeschlagen, wie im Vorjahr eine Dividende von insgesamt rund 34,6 Mio. € bzw. 0,25 € je Aktie auszuschütten.

 

Positive Entwicklung an den Standorten

Siebert erklärte, dass sich alle fünf Standorte des Unternehmens positiv entwickeln. Herausragende Projekte seien der geplante Neubau des Klinik-Campus in Bad Neustadt bis 2018 sowie die absehbare Inbetriebnahme der Partikeltherapie in Marburg, nachdem die wesentlichen Eckpunkte zum dauerhaften Betrieb der Anlage zwischen allen Beteiligten fixiert seien. Derzeit werden die erforderlichen Vertragstexte finalisiert. Im kommenden Jahr werde man mit der Behandlung von Patienten mit dieser einzigartigen Anlage zur Krebstherapie beginnen können.

Die Konsolidierung des größten Portfolio-Bestandteils – die Universitätskliniken Gießen und Marburg – schreite Schritt für Schritt voran, so Siebert. „Unsere kontinuierliche Arbeit in einem komplexen, öffentlich und politisch überaus sensiblen Umfeld trägt Früchte. Nachdem wir 2012 noch ein Minus von 8,6 Millionen Euro verzeichnen mussten, konnten wir in 2013 ein positives Jahresergebnis von rund 2 Millionen Euro erzielen.“ Nach einer langen Periode von Fundamentalkritik an der Privatisierung setze sich zudem zunehmend eine konstruktivere und sachliche Tonlage durch. „Das erleichtert auch unseren Mitarbeitern in Gießen und Marburg die Identifikation mit ihrem Klinikum spürbar“.

 

RHÖN-KLINIKUM AG für heterogenes Marktumfeld gut gerüstet

Siebert wies darauf hin, dass die RHÖN-KLINIKUM AG nach wie vor in einem regulierten Marktumfeld mit strukturellen Unzulänglichkeiten und demzufolge regelmäßigen politischen Reformanstrengungen arbeite. Trotz der langfristig positiven Wachstumsperspektiven aufgrund der demographischen Entwicklung werde der Kostendruck spürbar zunehmen.

„Wir werden in unserem Marktumfeld alle relevanten Szenarien validieren, die Folgen für das Unternehmen abschätzen und die entsprechenden Entscheidungen treffen, um uns nachhaltig zukunftsfest zu positionieren“, erklärte Siebert.

„Als eigenständiger Klinikkonzern bleiben wir in der Offensive und realisieren unsere unternehmerischen Chancen. Unsere Marke und unser Leistungsversprechen - Innovation und Behandlungsexzellenz - machen uns auf dem Markt unverwechselbar. Ich bin davon überzeugt, dass wir die besten Voraussetzungen haben, um in der neuen Konstellation ein weiteres Erfolgskapitel in der Unternehmensgeschichte und in einer zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung schreiben zu können“, sagte Siebert weiter. Spürbar dazu beitragen werde auch das Projekt der Netzwerkmedizin, an dessen Realisierung bereits intensiv und konkret gearbeitet werde.

Die RHÖN-KLINIKUM AG ist einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland. Mit zehn Kliniken an fünf Standorten und insgesamt 5.300 Betten bieten wir bezahlbare Spitzenmedizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. Unsere Einrichtungen: Zentralklinik Bad Berka, Kliniken Bad Neustadt a.d. Saale, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätskliniken Gießen und Marburg. Darüber hinaus gehören derzeit noch die Kliniken in Boizenburg, Cuxhaven sowie Waltershausen-Friedrichroda zum Konzern. Insgesamt arbeiten rund 15.000 Mitarbeiter für die RHÖN-KLINIKUM AG.

 

Ihr Kontakt:
RHÖN-KLINIKUM AG

Achim Struchholz
Konzernbereichsleiter Unternehmenskommunikation
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
Telefon: 09771 65-1327
Telefax: 09771 65-1820
E-Mail: kommunikation(at)rhoen-klinikum-ag.com

Dr. Kai G. Klinger
Head of Investor Relations
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
Telefon: 09771 65-1318
Telefax: 09771 99-1736
E-Mail: kai.klinger(at)rhoen-klinikum-ag.com

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