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Klinikum Frankfurt (Oder) | 03.12.2014

Gemeinsam mit Kind, Eltern und Experten

Kinder- und Jugendpsychiatrische Institutsambulanz des Klinikums Frankfurt (Oder) in Rüdersdorf arbeitet seit einem Jahr erfolgreich

Frankfurt (Oder), 3. Dezember 2014 – Vor einem Jahr eröffnete das Klinikum Frankfurt (Oder) eine Psychiatrische Institutsambulanz für Kinder- und Jugendliche in den Räumlichkeiten der Immanuel Klinik in Rüdersdorf, um die Versorgung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen in der Region und wohnortnah zu verbessern

Dr. med. Roland Burghardt, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums Frankfurt (Oder), zieht nach einem Jahr eine erste positive Bilanz.
„Seit der Eröffnung der Psychiatrischen Institutsambulanz in Rüdersdorf haben wir 383 Kinder und Jugendliche behandelt. Dabei stieg die Anzahl der Patienten von 56 im IV. Quartal 2013 auf 109 Patienten im III. Quartal 2014. Auf Grund der hohen Akzeptanz unseres Angebotes sind unsere Behandlungskapazitäten gegenwärtig ausgeschöpft, so dass wir nicht alle Patienten sofort aufnehmen können“, erklärt Dr. Burghardt. Eine personelle Erweiterung ist für Anfang 2015 geplant.

Die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) gehört zur Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Klinikums Frankfurt (Oder) und arbeitet alters-
übergreifend mit der Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Immanuel Klinik in Rüdersdorf zusammen. „Wir freuen uns, mit der Klinik in Rüdersdorf einen kompetenten und engagierten Kooperationspartner zur Seite zu haben und möchten diese enge und gute Zusammenarbeit besonders hervorheben“, erklärt der Chefarzt weiter.

Die Psychiatrische Institutsambulanz richtet ihr Behandlungsangebot an Kinder- und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr. Mit ihrer ärztlichen und psychotherapeutischen Kompetenz deckt sie das gesamte Spektrum kinder- und jugendpsychiatrischer Störungen ab. Sie übernimmt die ambulante Diagnostik und Behandlung psychischer Erkrankungen wie Aufmerksamkeitsprobleme, Ängste, traurige Stimmung, Essprobleme, Traumafolgen, psychosomatische Symptome und vieles mehr, um eine stationäre Behandlung zu vermeiden oder zu verkürzen bzw. für deren Nachsorge zu sorgen.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiger Teil der Behandlung. Sie werden gleichzeitig im Umgang mit den Problemen ihres Kindes beraten und unterstützt. „Wir wollen, dass die Behandlung in die Familie passt. Darüber hinaus sind Elterngruppen und Elterntrainings im Angebot“, so Dr. Burghardt.

Zum Team der PIA gehören derzeit ein Arzt und eine Psychotherapeutin sowie eine Sozialarbeiterin und eine Ergotherapeutin. Sie gewährleisten eine integrierte und bedarfsgerechte Betreuung und Behandlung der Patienten. Die Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten, Kinderärzten und Psychotherapeuten sowie mit Kindergärten, Schulen und den psychosozialen Einrichtungen der Stadt und Region sind wichtiger Bestandteil der Arbeit.

In der Psychiatrischen Institutsambulanz können sich Eltern oder sorgeberechtigte Bezugspersonen mit den Kindern und Jugendlichen melden. Vorab sollte Kontakt mit
dem behandelnden Kinderarzt aufgenommen werden, um eine fachübergreifende Behandlung von Anfang an sicher zu stellen.

Sprechzeiten für die  Psychiatrische Institutsambulanz in der Immanuel Klinik in Rüdersdorf sind unter der Tel.-Nr. 033638 83 561 zu erfragen.

    

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Kontakt: Sabine Zinke
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Telefon: 0335 / 548 2002
sabine.zinke(at)klinikumffo.de

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