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Psychsomatische Klinik Bad Neustadt Startseite Campus und andere Kliniken | 11.04.2013

Erzählte Familiengeschichten - Symposium der Psychosomatischen Klinik Bad Neustadt und der ökumenischen Krankenhausseelsorge

Die Geschichte jeder Familie wird von den vielen Individuen, die ihr angehören, geschrieben. Jede Familie hat auch ihre Geheimnisse. Wie prägt das Erzählen von Familiengeschichte oder auch das Leben mit Geheimnissen die Identität von Familien und Einzelnen? Welche heilsamen und destruktiven Kräfte können in diesen Vorgängen Gestalt gewinnen? Diese Fragestellungen stehen im Mittelpunkt des 6. Symposiums Seelsorge und Psychotherapie, das die Psychosomatische Klinik Bad Neustadt und die ökumenische Krankenhausseelsorge gemeinsam veranstalten. Die Tagung findet am Freitag, 26. April, ab 14 Uhr und Samstag, 27. April 2013, ab 09.00 Uhr unter der Leitung des Ärztlichen Direktors der Psychosomatischen Klinik, Dr. Rudolf J. Knickenberg, statt. Referenten aus dem seelsorgerlichen und psychotherapeutischen Bereich bieten Vorträge, Workshops und Diskussionen. Interessierte können sich anmelden unter der Telefonnummer 09771/67-3204 oder per E-Mail an c.hoch.reha(at)psychosomatische-klinik-bad-neustadt.de.

„Seit Jahren führen die Psychosomatische Klinik Bad Neustadt und die ökumenische Krankenhausseelsorge im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft für Seelsorge und Psychotherapie gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen durch“, erläutert Dr. Knickenberg. „Die Psychotherapeuten und die ökumenische Krankenhausseelsorge am Klinikstandort arbeiten eng zusammen. Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe beschäftigen wir uns mit Themen, bei denen sich die beiden Bereiche unmittelbar berühren. In diesem Jahr steht nun der seelsorgerische und psychotherapeutische Umgang mit Familiengeschichten im Blickpunkt.“

Vorträge und Workshops

An beiden Tagen führen jeweils zwei Vorträge in die Veranstaltung ein. Am Freitag, 26. April, beschäftigt sich Joachim Barth von der evangelischen Klinikseelsorge Bad Neustadt mit dem Thema „Familiale Weltdeutung – Familie als religiöses Paradigma in Geschichte und Gegenwart“. Um die Reinszenierung von Familiengeschichte im psychotherapeutischen Kontext geht der anschließende Vortrag von Doris Wirth-Limmer und Erich Limmer vom Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Würzburg.

Ab 17.30 Uhr beginnen die Workshops. Alternativ können sich die Teilnehmer aktiv mit der biblischen Familiengeschichte der Zwillinge Jakob und Esau (Workshop an beiden Veranstaltungstagen), mit Fragen der Idealisierung und Tabuisierung beim Tod eines nahe stehenden Menschen, dem gewandelten Familienbild durch die zunehmende Entstehung von Patchworkfamilien oder dem Ordensleben als alternative Lebensform beschäftigen. Ein weiterer Workshop, der sich über beide Veranstaltungstage erstreckt, bietet eine intensive Supervisionsarbeit über Fälle aus der täglichen Arbeit der anwesenden Therapeuten.

Abendveranstaltung und Vernissage

Um 19.00 Uhr beginnt in der Kuppel der Psychosomatischen Klinik die Abendveranstaltung mit „Uralten Liedern und Geschichten aus russischen Dörfern“, interpretiert durch das Ensemble Polýnushka & Natasha Bondar. Das Ensemble sammelt in eigener Forschungsarbeit diese alten Lieder und pflegt die besonderen Gesangstechniken russischer Bäuerinnen und Mönche.

Zweiter Veranstaltungstag

Am Samstag, 27. April, steht am Beginn des zweiten Teils der Veranstaltung eine Ehrung ehrenamtlicher Helfer der Herz- und Gefäß-Klinik und der Neurologischen Klinik Bad Neustadt durch den Regierungspräsidenten von Unterfranken, Dr. Paul Beinhofer. Daran schließt sich ein Grußwort von Dr. Reinhard Legner, Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd, an. Der erste Fachvortrag von Dr. Paul Imhof, Präsident der Akademie St. Paul, Gründungsrektor der Deutschen Universität in Armenien (DUA) und evangelischer Pfarrer i. E. (München), steht unter dem Titel „Die neue Familie auf der Basis gesunder Triebe“. Erfahrungen mit Eltern und erwachsenen Kindern in der Familientherapie behandelt anschließend Prof. Dr. Astrid Riehl-Emde vom Psychosozialen Zentrum der Universität Heidelberg.

Ab 11.30 Uhr beschäftigen sich die Teilnehmer im Rahmen von Workshops mit ausgewählten Methoden der Biografiearbeit oder dem Einsatz der Körperwahrnehmung im Rahmen der psychotherapeutischen Arbeit und lernen Möglichkeiten der Familienaufstellung unter christlich-spirituellen Gesichtspunkten kennen. Die Veranstaltung endet mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

RHÖN-KLINIKUM AG
Psychosomatische Klinik Bad Neustadt
Jörg Rieger (Geschäftsleitung)
Salzburger Leite 1
97616 Bad Neustadt a. d. Saale

Telefon 09771/908-0
E-Mail gf(at)neurologie-bad-neustadt.de


RHÖN-KLINIKUM AG
Regina Sämann
Regionalleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bayern Nord
Salzburger Leite 1
97616 Bad Neustadt a. d. Saale

Telefon 09771/65-1596
Telefax 09771/65-1841
E-Mail regina.saemann(at)rhoen-klinikum-ag.com

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