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RHÖN-KLINIKUM AG | 13.11.2001

Erste neun Monate des Jahres 2001 im geplanten Rahmen

  • Akquisition der Krankenhäuser des Landkreises Nienburg abgeschlossen

Bad Neustadt a.d. Saale, den 13. November 2001 ----- Der heute vorgelegte Zwischenbericht des RHÖN-KLINIKUM Konzerns zum 30. September 2001 bestätigt einmal mehr die Zuverlässigkeit der eigenen Prognosen und den stabilen Wachstumskurs des Krankenhauskonzerns aus der Rhön.

Nach positiver Umsatzentwicklung im dritten Quartal - die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem 2. Quartal um 2 % auf 174,8 Mio € - stellten sich die Umsatzerlöse der ersten neun Monate auf 521,4 Mio €, ein Plus von 3,9 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Aufgrund der gesetzlichen Budgetdeckelung schlägt sich die Steigerung der Patientenbehandlungen, die mit 7 % (+ 17.222 Patienten) deutlich höher lag, nicht 1 : 1 im Umsatzwachstum nieder.

Rationalisierungseffekte, relativ sinkende Personalaufwendungen, geringere Abschreibungen und niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen führten in den ersten neun Monaten zu einem insgesamt günstigen Kostenverlauf bei allerdings überproportional gewachsenem Materialaufwand, im Wesentlichen verursacht durch die gestiegene Patientenzahlund einen verstärkten Einsatz hochwertiger Implantate. Bei nahezu unverändertem Finanzergebnis und einer durch den geänderten Körperschaftssteuersatz sowie die Dividendenzahlungen im dritten Quartal positiv beeinflussten Steuerquote weist der Konzern für die ersten neun Monate 2001 nach Ertragsteuern und Anteilen fremder Gesellschafter ein Ergebnis von 50,4 Mio € oder 1,94 € je Aktie aus. Im bisherigen Verlauf 2001 hat der - Branchenprimus des gesamten Krankenhausmarktes (nach Meinung einiger Kapitalmarktexperten) auch wieder kräftig investiert: insgesamt 61,5 Mio €, die voll aus freier Liquidität und einem operativen Cash Flow von 78,3 Mio € finanziert werden konnten.

Wie verlautbart (Pressemitteilung vom 5. November) sind die Kaufverträge für die drei Krankenhäuser des Landkreises Nienburg seit dem 2. November unter Dach und Fach; die Eigentumsübertragung erfolgt zum 1. Januar 2002. Die drei in 2001 noch nicht konsolidierten Kliniken mit zurzeit 405 Betten und 800 Mitarbeitern rechnen für das Jahr 2001 mit insgesamt rund 13.500 stationären Patientenbehandlungen und Umsätzen von zusammen ca. 67 Millionen DM. Die RHÖN-KLINIKUM AG wird in den nächsten maximal fünf Jahren einen Klinikneubau (300 Betten) am Standort Nienburg errichten und im Anschluss die beiden Häuser in Hoya und Stolzenau zu integrierten Gesundheitszentrem umstrukturieren. Konkrete Gestalt nimmt in Kürze auch das Südafrika-Projekt des Konzerns an: Im Frühjahr 2002 wird RHÖN-KLINIKUM ihre 120-Betten-Klinik im Groote-Schuur-Krankenhaus in Kaptstadt in Betrieb nehmen.

"Für das Gesamtjahr 2001 bleibt der Konzern bei seiner Prognose von 3,5 % Umsatzwachstum auf 693 Mio € und einer überproportionalen Steigerung bei Ertrag und Cash-Flow," erklärt Manfred Wiehl, Finanzvorstand des Unternehmens. Allerdings verweist er auf potenzielle Risiken aus ggf. überproportional zunehmenden Patientenzahlen bei vorgegebenen Erlösvolumina und der anhaltend schlechten Zahklungmoral der Krankenkassen. Für das Jahr 2002 erwartet die RHÖN-KLINIKUM Gruppe Ergebnisverbesserungen nicht unter dem Niveau des laufenden Jahres. Weiter geht der Vorstand davon aus, dass sich einige der derzeit verhandelten Akquisitionsprojekte in 2002 realisieren werden.

Zwischenbericht über das 3.Quartal 2001 PDF-Datei

 

RHÖN-KLINIKUM AG
Kontakt: Dr. Irmgard Stippler
Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt/Saale
Telefon: (09771) 65-1321
Telefax: (09771) 65-1306
E-Mail: irmgard.stippler(at)rhoen-klinikum-ag.com