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RHÖN-KLINIKUM AG | 24.11.1999

DVFA-Konferenz in Frankfurt


    Erwartete Umsatzsteigerung 1999 um knapp 24 Prozent
    Wachstum resultiert zu 21 Prozent aus Übernahmen
    Ergebnis pro Aktie wird um rund 12 Prozent steigen
    Investitionen 1999 werden 263 Millionen DM erreichen

Bad Neustadt a.d. Saale/Frankfurt am Main, 24. November 1999 ----- Mit der heutigen DVFA-Konferenz in Frankfurt wurde der im Vorjahr begonnene Dialog mit den DVFA-Analysten fortgeführt. Nach Begrüßung und Einführung durch Eugen Münch, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG, stellte sein Vorstandskollege Manfred Wiehl die Entwicklung des Unternehmens in den letzten Monaten in Zahlen und Fakten dar. Danach untersuchte Münch verschiedene Varianten der noch zur Entscheidung ausstehenden Gesundheitsreform und die mögliche Wirkung auf den Klinikkonzern aus der Rhön. Das dritte an der Veranstaltung teilnehmende Vorstandsmitglied des Konzerns, Gerald Meder, berichtete über die aktuelle Entwicklung der Informationsvernetzung als Steuerungs- und Marketing-Instrument.

Die erwarteten Umsatzerlöse für 1999 wurden von Manfred Wiehl mit DM 1.192 (Vj.: 963) Millionen beziffert, der Cash-Flow auf DM 170 (Vj.: 156) Millionen und der Jahresüberschuß auf DM 91 (Vj.: 74,3) Millionen prognostiziert. Es wird davon ausgegangen, dass für 1999 als Ergebnis je Aktie DM 3,51 (Vj.: adjustiert DM 3,13) realisiert werden. Die Investitionen werden im laufenden Geschäftsjahr – einschließlich Krankenhausübernahmen – DM 263 Millionen erreichen; sie sind mit DM 75 Millionen durch Übernahme von Fördermitteln nach KHG bei diesen neuen Krankenhäusern nicht ausgabewirksam.

Aufgrund der Erlösbegrenzungen der Ausgaben im Krankenhausbereich sowie der bereits im Vorjahr voll ausgenutzten Kapazitäten wird das interne Wachstum im Konzern nur rund 2,6 Prozent betragen; die erwartete Erhöhung der Umsatzerlöse wird dagegen zu 21 Prozent auf die Krankenhausübernahmen entfallen. Da jedoch die neu hinzugekommenen Krankenhäuser noch – vergleichsweise zu den bereits länger im Konzernbesitz befindlichen Häusern - andere Kostenstrukturen vorhalten, übertrifft erwartungsgemäß die Steigerung der Umsatzerlöse die der Ergebnissteigerung/Aktie. Nach dem bereits auf der Hauptversammlung angekündigten Aktiensplitting 1:3 erfolgte die damit verbundene Umstellung auf Euro und die Aktien werden seit dem 28. Oktober ’99 entsprechend an den Börsen (= 1 Aktie/1 Euro) notiert.

Den Ausführungen von Eugen Münch war zu entnehmen, daß man seitens der Konzernleitung mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnet, dass die anstehende Gesundheitsreform erneut in einem "Deckelungsgesetz" endet. "Damit wird zwar auch in naher Zukunft die Möglichkeit des ‚inneren Wachstums‘ begrenzt sein", so Münch. "Andererseits nehmen die Möglichkeiten durch Übernahmen ‚externes Wachstum‘ zu generieren mit steigender Tendenz zu. Die lokalen und regionalen Umfeldbedingungen sind aber von solch individueller Ausprägung, dass es jeweiliger Einzellösungen bedarf, die potentiellen Vertragspartner jedoch vielfach von Generallösungen ausgehen. Ehe das Risiko unüberschaubar wird, lehnen wir – nach sorgfältiger Prüfung – mehr Übernahmeangebote ab als wir annehmen."

Dem viel zitierten "EDV-Millenniumproblem" sieht die Konzernleitung nach umfangreichen Vorarbeiten gelassen entgegen. "In den neu übernommenen Kliniken war das Problembewußtsein allerdings vor der Übernahme nicht so ausgeprägt", erläuterte Gerald Meder. "Nach der Übernahme wurde dort deshalb unverzüglich – mit höchster Priorität - mit den Test- und Kontrollmaßnahmen begonnen." In den länger zum Konzern gehörenden Kliniken hat man sich dagegen frühzeitig auf die Kalenderumstellung vorbereitet und entsprechende Tests und Untersuchungen – beginnend ’98 – inzwischen erfolgreich durchgeführt. "Wir haben die Informationsvernetzung als Herausforderung angenommen und setzen sie nunmehr erfolgreich als Steuerungs- und Marketinginstrument ein."


 

RHÖN-KLINIKUM AG
Kontakt: Dr. Irmgard Stippler
Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt/Saale
Telefon: (09771) 65-1321
Telefax: (09771) 65-1306
E-Mail: irmgard.stippler(at)rhoen-klinikum-ag.com