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RHÖN-KLINIKUM AG | 28.04.2010

Der Aufsichtsratsvorsitzende der RHÖN-KLINIKUM AG, Eugen Münch (65), erhält den „dfg Ehren Award 2010“

Der Aufsichtsratsvorsitzende der RHÖN-KLINIKUM AG, Eugen Münch (65), erhält den „dfg Ehren Award 2010“. Der Branchenpreis des Gesundheitswesens „für ein Lebenswerk“ wird dem Gründer von Deutschlands größter börsennotierter Klinikgruppe am 27. Mai 2010 in Frankfurt/Main im Rahmen einer Gala überreicht. Mit der Auszeichnung würdigt das Gesundheitswesen die jahrzehntelange Aufbauleistung von Münch. Im April 1974 übernahm der Betriebswirt und Sanierer in Bad Neustadt an der Saale die Geschäftsführung der dortigen Kurbetriebs- und Verwaltungsgesellschaft. Diese bildete 1988 die Keimzelle des heutigen Konzerns, den Münch bis 2005 als Vorstandsvorsitzender leitete. Seit dieser Zeit fungiert er als Aufsichtsratsvorsitzender. Mit dem „dfg Ehren Award 2010“ wird eine Persönlichkeit geehrt, die in unnachahmlicher Weise Zukunftsvisionen für eine qualitativ hochwertige und bezahlbare Medizin entwickelt und umgesetzt hat.

Münch hat es mit Beharrlichkeit, Ausdauer und Überzeugungskraft geschafft, die zutiefst soziale Vision einer Spitzenmedizin für jeden mit tragfähigen unternehmerischen Konzepten zu verbinden. Die Qualität der Medizin und ihr Preis müssen stimmen. Deswegen war die Prozessoptimierung im Krankenhaus sein großes Thema, deren konsequente Umsetzung mit dem Bau und dem Betrieb (seit 1995) der Klinik in Meiningen Krankenhausgeschichte geschrieben hat. „Eugen Münch hat wie kein anderer das Gesicht der deutschen Klinikbranche geprägt und im Verlauf der Jahrzehnte auch gewandelt. Es ist mit sein Verdienst, dass der Anteil privater Klinikträger im stationären Sektor heute weitaus höher ist als noch im vergangenen Jahrhundert“, begründete dfg-Chefredakteur Wolfgang G. Lange die Entscheidung.

Münchs Überlegungen brachten vielfach ein Mehr an guter Medizin für alle. Er ist ein Pionier und Innovationstreiber im Gesundheitsmarkt. Unermüdlich hat er neue Wege für eine effiziente medizinische Versorgung gesucht und mit den von ihm geleiteten Einrichtungen beschritten. Er versteht sich nicht als (Mit-) Spieler im System, sondern als jemand, der ohne wenn und aber das System in Richtung einer besseren Versorgung ändern will. Ging es ihm in der Vergangenheit um die Prozessoptimierung im Krankenhaus, so ist es heute die Überwindung der Grenzen zwischen ambulantem und stationärem Sektor und Prozessverbesserung zwischen den Sektoren.

Den „dfg Award“ stiftet Redaktion und Verlag des seit 1962 wöchentlich er-scheinenden größten und am häufigsten zitierten Hintergrunddienstes im Gesundheitswesen „dfg – Dienst für Gesundheitspolitik“. Der „dfg“ eroberte sich von Berlin aus in bestimmten Kreisen der Branche den Ruf eines „Pflichtblattes“. Mit dem Preis ausgezeichnet werden Akteure, die sich mit herausragenden Leistungen in der Branche hervorgetan haben. Vorgeschlagen werden können Einzelpersonen genauso wie Unternehmen, Körperschaften oder Verbände. Aus den Vorschlägen wählt eine hochkarätig besetzte Jury in fünf Kategorien (z.B. Innovation, Kategorie, bestes Management) Nominees aus. Die letzte Entscheidung obliegt den Leserinnen und Lesern, die in einem notariell überwachten Verfahren die Preisträger bestimmen. Auch das „Ärgernis des Gesundheitswesens“ wählen die führenden Entscheidungsträger der Branche auf diese Art und Weise aus.

Die RHÖN-KLINIKUM AG mit Sitz in Neustadt ist einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland und seit 1989 börsennotiert. Sie betreibt 53 Krankenhäuser von der Grund- und Regelversorgung bis hin zum Universitätsklinikum Gießen und Marburg, außerdem gehören bereits 29 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) mit 110 Facharztsitzen zum RHÖN-KLINIKUM Verbund. An insgesamt 42 Standorten in 10 Bundesländern werden mehr als 36.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Kontinuierlich steigend nehmen inzwischen täglich über fünftausend Patientinnen und Patienten die Gesundheitsdienstleistungen der RHÖN-KLINIKUM - Einrichtungen in Anspruch.

Die Jury für den dfg Award 2010 setzte sich in alphabetischer Reihenfolge wie folgt zusammen:

    Joachim Adam, Frankfurt/Main (beratend)
    Vorstandsvorsitzender der Pentadoc AG
    Dr. iur. Rainer Daubenbüchel, Bergisch Gladbach
    Ehemaliger Präsident des Bundesversicherungsamtes (BVA)

    Wolfgang G. Lange, Berlin (beratend)
    Herausgeber und Chefredakteur „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“

    Prof. Dr. phil. Edda Müller, Berlin
    Landesministerin a.D., ehemalige Vorstandsvorsitzende der verbraucherzentrale bundesverband (vzbv)

    Dr. med. Andreas Priefler, Kassel
    Leiter Unternehmenskommunikation / Gov. Relations der Wintershall Gruppe,
    ehemaliger Leiter Kommunikation der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft (DKG)

    Gudrun Schaich-Walch, Frankfurt/Main
    ehemalige stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag und ehemalige
    Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium  

    Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Wille, Mannheim
    Universitätsprofessor, Vorsitzender des Sachverständigenrates für Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen

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