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Klinikum Frankfurt (Oder) | 18.10.2013

Das Klinikum lädt ein: 1. Essstörungssymposium

Frankfurt (Oder), 15. Oktober 2013 – Am Freitag, 18. Oktober, von 15.00 bis 19.00 Uhr, laden die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Klinik für Psychiatrie zu einem gemeinsamen Symposium ein, das dem Thema „Essstörungen“ gewidmet ist.

Namhafte Experten der Charité Berlin, dem Universitätsklinikum der Technischen Universität Dresden und dem Klinikum Frankfurt (Oder) informieren über den aktuellen Wissenstand des Störungsbildes Magersucht sowie über deren  Behandlung.

Essstörungen, insbesondere die Magersucht, zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Immer mehr junge Menschen, in der Mehrzahl Mädchen, sind von dieser Krankheit betroffen, die bis weit in das Erwachsenenalter anhalten kann.
Ambulante Maßnahmen reichen oftmals nicht aus, so dass eine Krankenhaus-behandlung erforderlich ist.

„Besonders wichtig ist es, frühzeitig Anzeichen einer beginnenden Essstörung, wie die Magersucht, zu erkennen und wahrzunehmen. Nicht nur, um angemessene Hilfe und Behandlung zur Verfügung zu stellen, sondern um schwerwiegenden körperlichen, seelischen und sozialen Schäden vorzubeugen und das Rückfallrisiko zu verringern“, erklärt Dr. Roland Burghardt, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Dieses Symposium ist ein wichtiges Forum für Information und trägt zum Austausch derer bei, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Ziel ist es, das Wissen über diese lebens-
bedrohende Krankheit sowohl bei Professionellen als auch im privaten Umfeld zu erweitern und damit die Rate der Früherkennung und -behandlung von Essstörungen zu erhöhen.

Im Anschluss an das Vortragprogramm stehen die Referenten den Teilnehmern der Veranstaltung gern als Ansprechpartner zur Verfügung.

Im Rahmen des Symposiums wird außerdem auf die im Mai eröffnete  Psychiatrische Tagesklinik für Kinder und Jugendliche im Klinikum und die Eröffnung der Psychiatrischen Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche in der Immanuel Klinik Rüdersdorf aufmerksam gemacht. Für zunächst 6 Patienten ergeben sich in der Tagesklinik neue Möglichkeiten in der  Behandlung von psychischen oder seelischen Problemen bei gleichzeitigem Erhalt und unter Einbeziehung ihres sozialen Umfeldes. Da es in der Region Frankfurt (Oder) und Umgebung bisher keine Tagesklinik für diese Kinder und Jugendlichen gab, schließt die neue Tagesklinik eine große Versorgungslücke zwischen der intensiven stationären und einer ambulanten Behandlung. Ein Ausbau der tagesklinischen Einheit ist bereits in der Planung.

Zur besseren Versorgung in der Region wurde in der vergangenen Woche eine Psychiatrische Institutsambulanz auch am Standort der Immanuel Klinik Rüdersdorf eröffnet.
Bisher war in Rüdersdorf ebenfalls noch keine gemeindenahe Kinder- und Jugendpsychiatrie vorhanden. Da der Bedarf, Kinder und Jugendliche zu behandeln jedoch groß ist, ist die Geschäftsführung des Klinikums Frankfurt (Oder) der Bitte der Immanuel Klinik gern nachgekommen, die Kinder- und jugendpsychiatrische Behandlung zu übernehmen. Auch hier profitieren Kinder- und Jugendliche aus Rüdersdorf und den umliegenden Gemeinden von diesem Angebot. Zugleich wird damit eine wichtige Versorgungslücke zwischen einer intensiven stationären und einer ambulanten Behandlung östlich von Berlin geschlossen.

Wir freuen uns darauf, viele Interessenten zu unserem Symposium zu begrüßen,  das zahlreiche Anregungen für eine fachliche Diskussion verspricht.

Weitere Informationen sind dem Internet unter www.klinikumffo.de zu entnehmen.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Kontakt: Sabine Zinke
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Telefon: 0335 / 548 2002
sabine.zinke(at)klinikumffo.de