English
A A A
Bereichsnavigation
Vorherige
RHÖN-KLINIKUM AG | 28.04.2011

Bilanzpressekonferenz in Frankfurt/Main 28.04.2011

Jahresergebnis 2010

    Erneuter Anstieg der Patientenbehandlungen um 13,4 % ist Beleg für Vertrauen in die hohe Qualität der angebotenen medizinischen Leistungen.
    9,9 % Umsatz- und 10,2 % Ergebnisplus in 2010 beweisen die Nachhaltigkeit des Wachstumskurses.
    Bezug neuer Gebäude in Gießen und Marburg im ersten Quartal 2011. Die dortigen Investitionsverpflichtungen – 260 Mio. € aus Mitteln der Aktionäre -  wurden voll erfüllt. Gießen und Marburg sind ein Beleg für Investitionsfähigkeit und Innovationskraft.

Ergebnis 1. Quartal 2011

    Fortgeführter Patientenanstieg um 69.839 Fälle bzw. 13,7 % auf insgesamt 579.632 Fälle (Vj. 509.793 Fälle) unterstreicht guten Start in das neue Geschäftsjahr.
    Umsatzerlöse erhöhten sich um 3,7 % auf 647,2 Mio. €.
    Konzerngewinn stieg um 3,7 Mio. € bzw. um 10,8 % auf 38,0 Mio. €.
    EBITDA stieg um 5,7 Mio. € bzw. 7,8 % auf 78,8 Mio. €.
    EBIT verbesserte sich um 3,8 Mio. € bzw. 8,1 % auf 50,6 Mio. €.


Prognose für die weitere Entwicklung in 2011

Für 2011 bestätigt das Unternehmen seine Prognose. Erwartet werden trotz herausfordernder Rahmenbedingungen Umsatzerlöse in Höhe von ca. 2,65 Mrd. €, ein EBITDA von 340 Mio. € und ein Konzerngewinn in Höhe von ca. 160 Mio. €. Beide zuletzt genannten Zahlen mit einer Bandbreite von jeweils 5 % nach oben bzw. unten.

 

Bad Neustadt a. d. Saale/Frankfurt am Main, den 28. April 2011

Der Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG hat auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main die bereits im Februar veröffentlichten Trendzahlen bestätigt. „Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück. Die Patientenzahlen sind erneut gestiegen“, so Wolfgang Pföhler, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG. „Wir sind stolz auf die Leistung unserer Mitarbeiter und Einrichtungen. Die steigende Nachfrage nach unseren Gesundheitsleistungen ist der Beleg für das Vertrauen der Menschen in die hohe Qualität unseres medizinischen Angebotes. Es ist uns sowohl im ambulanten als auch stationären Bereich gelungen, unser Wachstum fortzusetzen. Unsere Umsatz- und Ergebnisziele wurden planmäßig erreicht. Wir konnten unseren Marktanteil in 2010 erneut ausweiten. Unsere Bestandskliniken haben ein internes Wachstum, deutlich über dem sich abzeichnenden Bundesdurchschnitt. Dabei bleiben wir bei unserer Politik, den Löwenanteil unseres Unternehmensgewinns in Kliniken und MVZ zu investieren. Rund 70 % fließen zurück. Damit ist unsere Investitionsquote deutlich höher als bei jedem öffentlichen Träger. Die Verlässlichkeit unseres Geschäftsmodels wurde erneut unter Beweis gestellt. Unser Fazit für das Geschäftsjahr 2010 fällt daher durchweg positiv aus“, so Pföhler.


Jahresergebnis 2010

In den Kliniken des Verbunds wurden 2010 insgesamt mehr als zwei Mio. Patienten behandelt. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum auf 2,55 Mrd. €. Der Konzerngewinn erhöhte sich wie prognostiziert um 10,2 % auf 145,1 Mio. €. Das EBITDA konnte im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 % auf 307,3 Mio. € und das EBIT um 8,7 % auf 197,9 Mio. € gesteigert werden. Der operative Cash-Flow erhöhte sich um 7,4 % auf 255,9 Mio. €.

Der Anstieg der Patientenbehandlungen um 13,4 % sei „Beleg für das große Vertrauen in die Qualität unserer Arbeit“. Mit 9,9 % Umsatz- und 10,2 % Ergebnisplus in 2010 beweise die RHÖN-KLINIKUM AG darüber hinaus die Nachhaltigkeit des Wachstumskurses - auch in Krisenzeiten. Pföhler sagt zu, diesen „verlässlichen“ Kurs auch im neuen Geschäftsjahr „konsequent“ beizubehalten.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der diesjährigen Hauptversammlung am 8. Juni 2011 die Ausschüttung einer Dividende von 0,37 € (Vj. 0,30 €) je dividendenberechtigter Stückaktie (DE 0007042301; 138.232.000 Stückaktien) vorschlagen.


Arbeitsplätze 2010

Zum 31. Dezember 2010 hat die RHÖN-KLINIKUM AG in zehn Bundesländern 38.058 Mitarbeiter beschäftigt.
Das sind 1176 mehr als im vergangenen Jahr. Neu hinzu kamen vor allem Ärzte und Pflegekräfte. Mittlerweile zählen die Klinken der AG in vielen Regionen zu den größten Arbeitgebern.


Ergebnis 1. Quartal 2011

Mit dem Start in das Geschäftsjahr 2011 ist die Konzernleitung zufrieden. Bereits in den ersten drei Monaten konnten 579.632 Patienten behandelt werden (+ 13,7 %). Die Umsatzerlöse stiegen auf 647,2 Mio. € (+3,7 %). Der Konzerngewinn steigt um 10,8 % auf 38,0 Mio. €.

Das EBITDA steigt auf 78,8 Mio. € (+ 7,8 %). Das EBIT erhöht sich auf 50,6 Mio. € und liegt um 8,1 % über dem Vorjahreswert. Zum Stichtag 31. März 2011 waren im Klinikverbund 38.174 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

„Die guten Zahlen im ersten Quartal sind eine sehr gute Ausgangslage, um unsere Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2011 zuverlässig zu erreichen“, so Finanzvorstand Dr. Erik Hamann.

Zwei große Projekte wurden im ersten Quartal bereits erfolgreich bewältigt. Am Universitätsklinikum Gießen und Marburg wurden zwei neue Gebäude in Betrieb genommen. An beiden Standorten konnten die Umzüge ohne Zwischenfälle abgeschlossen werden.


Ausblick 2011:

Gute Medizin zukunftsfest zu gestalten ist ein zentrales Anliegen des Konzerns. Die demographische Entwicklung und der damit verbundene wachsende Bedarf an einer hochwertigen medizinischen Versorgung älterer Menschen stellen neue Anforderungen an das Gesundheitssystem. „Diesem Bedarf wollen wir mit maßgeschneiderten medizinischen Angeboten Rechnung tragen. Einen wesentlichen Ansatzpunkt sehen wir in der Stärkung unserer medizinischen Leistungsnetze in unserem Verbund beispielsweise in der Akutgeriatrie.
Den Grundstein haben wir durch den  Erwerb der Salze Klinik und die Integration eines geriatrischen Schwerpunkts in unseren Klinikverbund gelegt. Mit dem bundesweit herausragenden medizinischen Konzept setzen wir erneut Maßstäbe. Die Umsetzung weiterer tragfähiger und zukunftsweisender Leistungsangebote treiben wir gezielt voran.
Daneben bleibt es Ziel, uns vom klassischen Klinikbetreiber hin zum integrierten Gesundheits-versorger zu entwickeln. Der sich abzeichnende Strukturwandel zeigt, dass wir uns auf dem vor zwei Jahren eingeschlagenen Weg auf Erfolgskurs befinden: Aufgrund des Fortschritts in der Medizin und Medizintechnik ergeben sich immer mehr Möglichkeiten zur ambulanten Therapie. So steht zum Beispiel die Ophthalmologie (Augenheilkunde) wie kaum ein anderes Fachgebiet für die Verlagerung stationärer Leistungen in den ambulanten Bereich. Die darin liegenden Chancen haben wir früh erkannt und können mit unserem zum Jahresbeginn vollzogenen Markteinstieg in die Ophthalmologie den Patienten innovative Versorgungsleistungen anbieten.
Derzeit werden die Weichen für eine gesetzliche Neuordnung der ambulanten Versorgung gestellt“, so der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Pföhler. Anlass für das angekündigte Versorgungsgesetz ist ein sich abzeichnender Ärzteengpass insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Regionen.
Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland will die RHÖN-KLINIKUM AG den erforderlichen Systemwandel mitgestalten. Das Unternehmen sieht in der Verzahnung der ambulanten und stationären Versorgung und der Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen für Ärzte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen wichtigen Ansatzpunkt.

„Gesundheit bedeutet Lebensqualität, sie ist das höchste Gut der Menschen. Unser Ziel ist daher auch 2011 eine wohnortnahe, qualitativhochwertige und bezahlbare Versorgung für jedermann anzubieten“, so Pföhler.

Die RHÖN-KLINIKUM AG ist einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland.
Unternehmensziel ist qualitativ hochwertige Medizin für jedermann. Aktuell gehören zu unserem Konzern bundesweit 53 Kliniken an 43 Standorten sowie 35 Medizinische Versorgungszentren.
Wir beschäftigen mehr als 38.000 Mitarbeiter. In den Einrichtungen des Klinikverbunds wurden im Geschäftsjahr 2010 mehr als zwei Millionen Patienten behandelt.

Experten finden

Unsere Kliniken

Kontakt

Tel: +49 9771 65-0

Datenschutzeinstellungen