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RHÖN-KLINIKUM AG | 02.06.2010

Aktuelle Information

Bad Neustadt a. d. Saale, den 2. Juni 2010 --- RiskMetrics/ISS (RM) ist eine amerikanische Gesellschaft, welche Aktionäre bei der Stimmabgabe berät. RM hat bezüglich der Tagesordnung der Hauptversammlung 2010 den Punkt 8.1 bemängelt und geraten, hier mit Nein zu stimmen.

Tagesordnungspunkt 8.1 betrifft die Wiederwahl des Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Eugen Münch, in den Aufsichtsrat. Herr Münch strebt nach seiner erneuten Wahl in den Aufsichtsrat auch die Wiederbestellung als Aufsichtsratsvorsitzender an. Beide Sachverhalte werden von Vorstand, Aufsichtsrat und den größten Einzelaktionären - auch jenseits der Familie Münch - befürwortet.
RM bemängelt, dass Herr Münch im Jahre 2005, nach seinem Ausscheiden als Vorstandsvorsitzender, direkt in den Aufsichtsrat gewechselt ist und dort auch sofort den Vorsitz übernahm. Ein solcher Wechsel, ohne fünfjährige Karenzzeit ("cooling-off period") sei mit den Prinzipien guter Unternehmensführung, auf jeden Fall mit den Standards von RM nicht vereinbar.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat weisen diese Argumentation mit Nachdruck zurück und wissen, dass viele Aktionäre dies ebenso sehen. Herr Münch ist seit vierzig Jahren der bestimmende Mann der Branche und hat die Firma aus kleinsten Anfängen zu - nach Börsenkapitalisierung - einer der größten Krankenhausgesellschaften der Welt gemacht. Seine Erfahrung als Aufsichtsratsvorsitzender ist von größtem Vorteil für die Rhön-Klinikum AG und ihren Aktionären.

RM argumentiert rein formalistisch, ohne den Nutzen von Herrn Münch für die Firma zu würdigen: Ein Wechsel von Vorstandsvorsitz zu Aufsichtsratsvorsitz wird von RM grundsätzlich abgelehnt.
Darüber hinaus ist das Verhalten von RM auch formal inkonsistent:

    Der Wechsel von Herrn Münch fand während der Hauptversammlung 2005 - also vor bereits fünf Jahren - statt. Zu dieser Hauptversammlung hatte sich RM in keiner Weise geäußert, insbesondere keine Empfehlung gegen den Wechsel von Herrn Münch zum Aufsichtsratsvorsitz abgegeben.
    Der Deutsche Corporate Governance Kodex sieht eine Karenzzeit von zwei, nicht fünf, Jahren vor. Die betreffende Bestimmung wurde im Übrigen erst nach dem Wechsel von Herrn Münch in den Aufsichtsrat in den Kodex aufgenommen.
    Eine fünfjährige Karenzzeit fordert selbst RM erst seit rund einem Jahr.
    Herr Münch hat sich stets an die jeweils gültigen Corporate Governance Best Practise Bestimmungen gehalten. Eine rückwirkende Anwendung von Bestimmungen, wie hier von RM versucht, ist nicht nur unfair, sondern widerspricht den Grundregeln des Rechts.

Der Vorstand und Aufsichtsrat bitten alle Aktionäre, sich von RMs Empfehlung zu TOP 8.1 nicht beeinflussen zu lassen und ihm das volle Vertrauen auszusprechen.

 

 

Ihr Kontakt:

Esther Walter
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Konzern
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
Telefon: 09771/ 65 – 1322
Telefax: 09771/ 65 - 1820
E-Mail: esther.walter@rhoen-klinikum-ag.com

Boris Tramm
Head of Investor Relations
Schlossplatz 1
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Telefax: 09771/ 991736
E-Mail: boris.tramm@rhoen-klinikum-ag.com

Die RHÖN-KLINIKUM AG ist einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland. Unternehmensziel ist qualitativ hochwertige Medizin für jedermann. Aktuell gehören zu unserem Konzern bundesweit 53 Kliniken an 42 Standorten sowie 29 Medizinische Versorgungszentren. Wir beschäftigen mehr als 36.000 Mitarbeiter. In den Einrichtungen des Klinikverbunds wurden im Geschäftsjahr 2009 rund 1,8 Mio. Patienten behandelt.
Weitere Informationen unter: www.rhoen-klinikum-ag.com.