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Aufklärungsbus zu Schlaganfall- und Diabetesprävention in Bad Berka

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Zentralklinik Bad Berka | 06.05.2018

Aufklärungsbus zu Schlaganfall- und Diabetesprävention in Bad Berka

Bad Berka, 6. Mai 2018 --- Der rote "Schlaganfall-Infobus" der Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit – Schlaganfall und Diabetes“ macht am 11. Mai Station in Bad Berka. Von 10 bis 16 Uhr beraten Fachärzte der Schlaganfall-Spezialstation und weitere Experten „Am Markt“ zur Schlaganfall- und Diabetesprävention.

Rund 270.000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen Schlaganfall. 50 bis 70 Prozent aller Erkrankungen lassen sich durch Prävention und einen gesunden Lebensstil verhindern. Diabetes z.B. gehört zu den klassischen Risikofaktoren für den Schlaganfall. „Wir möchten über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorge zu Schlaganfall und Diabetes aufklären, um so die Zahl der Neuerkrankungen zu reduzieren. Daneben werden Neuerungen bei der Therapie des Schlaganfalles thematisiert: Die bisher verfügbaren Standard-Therapien für den akuten Schlaganfalles waren nur für 4,5 bzw. 6 Stunden nach Beginn der Symptome anwendbar. Die Katheter-gestützte Entfernung von Blutgerinnseln (Thrombektomie) in Hirngefäßen ist bei ausgewählten Patienten jetzt aber bis zu 24 Stunden nach Auftreten des Schlaganfalles möglich. Voraussetzung dafür sind spezialisierte neurologisch-neuroradiologische Zentren, in denen die Katheter-gestützte Entfernung von Thromben durchgeführt werden kann und eine rasche Zuweisung der Patienten“, erklärt Dr. Vivien Homberg, Chefärztin der Klinik für Neurologie an der Zentralklinik Bad Berka.

Im "Schlaganfall-Infobus" gibt es die Möglichkeit, das persönliche Risiko zu testen und offene Fragen im direkten Gespräch mit Fachärzten oder Vertretern von Selbsthilfegruppen zu klären. Angeboten werden auch Messungen des Blutdrucks, Blutzuckers und der Cholesterinwerte sowie Ultraschalluntersuchungen der Halsschlagadern.

„Ich freue mich, dass Bad Berka eine von 120 Städten deutschlandweit ist, an denen der Schlaganfall-Infobus Halt macht“, so Dr. med. Vivien Homberg.