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Compliance

Compliance hat in vielen Bereichen des Krankenhauswesens immer noch Verbesserungspotenzial. Dabei hat jede zehnte Klinik bereits negative Erfahrungen gemacht und ein Großteil auch bereits finanzielle Einbußen erlitten. Auch von einem flächendeckenden Compliance-Management-System in allen Krankenhäusern, mit der Folge einer gezielten Steuerung von Compliance-Angelegenheiten, kann keine Rede sein: Nach Angaben der Studie „Compliance im Krankenhaus“ besitzen etwa 33 Prozent der kleineren und gut neun Prozent der größeren Kliniken kein Compliance-Management-System (CMS).1 Dabei gibt es zahlreiche Gründe, die für Compliance im Krankenhaus sprechen.

Für die RHÖN-KLINIKUM AG steht vor allem das Vertrauen ihrer Patienten im Mittelpunkt. Längst ist bekannt, dass gesetzeswidriges und unethisches Verhalten nicht nur wirtschaftlichen Schaden verursacht, sondern in erster Linie Vertrauen zerstört. Dennoch liest man immer wieder in den Medien, dass beispielsweise Ärzte für mehr oder weniger verdeckte Zuwendungen bevorzugt bestimmte Arzneimittel verschreiben oder bestimmte medizintechnische Produkte verwenden. Doch jeder Patient muss das absolute Vertrauen haben, dass die individuelle Behandlungsentscheidung eines Arztes allein auf medizinischen Überlegungen beruht. Daher werden Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen seit 2016 nach §§ 299 a und 299 b StGB mit Gefängnis oder Geldstrafe geahndet. Seit 2016 ist auch neu, dass die Mitglieder des Vereins „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie“ (FSA) im Rahmen ihres Transparenzkodex erstmals Leistungen für Fortbildungen an Ärzte, andere Fachkreisangehörige sowie medizinische Organisationen und Einrichtungen veröffentlicht haben. So kann die Öffentlichkeit nachvollziehen, wie Ärzte und Arzneimittelindustrie zusammenarbeiten.

Die RHÖN-KLINIKUM AG prüft sämtliche Verträge ihrer Ärzte, ob sie gegen die neue Gesetzgebung verstoßen. Besteht der Verdacht, dass die Gesetze nicht eingehalten werden, dürfen die betroffenen Ärzte beispielsweise nicht an von der Industrie gezahlten Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen. Grundlage für die Teilnahme an Veranstaltungen sind Regeln, die bereits seit vielen Jahren gelten und als Konzernbetriebsvereinbarung gemeinsam zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern verabschiedet wurden.

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