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3. Hygienemanagement

Weltweit zunehmende Infektionsraten machen einen wirksamen Schutz vor Infektionsrisiken für Patienten und Mitarbeiter unumgänglich. Deshalb ist die Krankenhaushygiene ein fester Bestandteil unseres Qualitätskonzepts. Das konzernweite Hygienemanagement der RHÖN-KLINIKUM AG ist eine Mischung aus zentraler und dezentraler Organisation. Schwerpunkte der zentralen Organisation sind die Erfassung und die systematische, kontinuierliche Überwachung von Problemkeimen ebenso wie deren Vergleich mit Daten innerhalb unserer Klinik sowie mit nationalen Referenzdaten (Surveillance). Die RHÖN-KLINIKUM AG erfasst die Daten über Infektionen oder Antibiotikaverbrauch systematisch. Außerdem werden relevante Qualitätsdaten in den Bereichen Sterilisation und Geräteaufbereitung erhoben und die personelle Ausstattung mit Hygienefachpersonal in den Kliniken wird zentral überwacht.

Im vergangenen Jahr wurde unter inhaltlicher Führung der Krankenhaushygieniker der RHÖN-KLINIKUM AG (Dr. Margret Seewald, Prof. Dr. Thomas Eikmann, Prof. Dr. Reinier Mutters) sowie der Koordination durch die Konzernbereiche Patientensicherheit, Qualitätsmanagement und Hygiene das Personalkonzept in der Krankenhaushygiene für die Kliniken des Konzerns erarbeitet und im Medical Board verabschiedet. Mittlerweile wurde dieses an allen Standorten umgesetzt. Des Weiteren standen die relevanten Themenfelder der Krankenhaushygiene (Flächendesinfektion, Aufbereitung von Medikalprodukten, Screening, Ausbruchsmanagement und Antibiotic Stewardship) zur Diskussion und Abstimmung. Zu diesen Themen wurde im ersten Halbjahr 2016 ein abgestimmtes Vorgehen in den Kliniken der RHÖN-KLINIKUM AG entwickelt, das vom Medical Board im Juni verabschiedet wird.