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Zentralklinik Bad Berka

Zentralklinik nun „Exzellenzzentrum für neuroendokrine Tumore“ - Erfolgreiches Zertifizierungsverfahren durchgeführt

Bad Berka, 21. März 2011 --- Medizinische Forschung und Patientenversorgung auf höchstem Niveau: Das ist das Ergebnis eines Zertifizierungsverfahrens, das im Februar im „Zentrum für neuroendokrine Tumore“ der Zentralklinik Bad Berka durchgeführt wurde. Nun erhielt die Zentralklinik vor wenigen Tagen den begehrten Titel „Europäisches Exzellenzzentrum“ und steht damit in einer Reihe mit Kliniken wie der Berliner Charité, London, Kopenhagen, Paris und anderen. Bisher hatten erst sechs Einrichtungen diese Auszeichnung erhalten. In der vergangenen Woche wurde nun das Bad Berkaer „Zentrum für neuroendokrine Tumore“ im Rahmen eines Kongresses der „European Neuroendocrine Tumor Society“ (ENETS) in Lissabon mit dieser Auszeichnung geehrt.

Prof. Dr. med. Dieter Hörsch, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin / Gastroenterologie und Endokrinologie, erläuterte die erfolgreiche Zertifizierung: „Mit dem Titel ‚Europäisches Exzellenzzentrum‘ werden unsere jahrelangen, gemeinsamen Anstrengungen gewürdigt, die sich auf die Erforschung und Therapie neuroendokriner Tumore konzentriert haben.“ Bei dieser Krebsart handele es sich um Tumore, die sich vor allem in den Verdauungsorganen, aber auch in der Lunge bilden und mit zahlreichen Metastasen verbunden seien. Sie erforderten eine andere Tumorerkennung als andere Krebsarten, weswegen auch die Therapie bisher nur in relativ wenigen Kliniken in Europa möglich ist.

Insbesondere die Verzahnung verschiedener medizinischer Fachbereiche in der Zentralklinik ermöglicht die Erforschung und Therapie neuroendokriner Tumore. Ziel der engen Zusammenarbeit ist es, den Patienten die bestmögliche Behandlung unter einem Dach anzubieten. Zu dem Zentrum gehören neben der Klinik für Innere Medizin/Gastroenterologie und Endokrinologie, der Klinik für Nuklearmedizin/PET-Zentrum auch die Klinik für Allgemeine Chirurgie / Viszeralchirurgie sowie das Zentrum für diagnostische und interventionelle Radiologie, die die Patienten gemeinsam betreuen.

„Gerade die frühe Erkennung und Behandlung dieser Krebsart ermöglicht uns eine Verbesserung der Prognose für die betroffenen Patienten“, erklärte PD Dr. med. Merten Hommann, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Chirurgie / Viszeralchirurgie, das Konzept des Zentrums. Ein hoher Grad an Spezialisierung in den einzelnen Disziplinen ermögliche eine hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit, die dem Wohl des Patienten zugute komme, so Hommann.

Prof. Dr. med. Richard P. Baum, Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin, entwickelte in den vergangenen Jahren die Radiorezeptortherapie zur Behandlung neuroendokriner Tumore. Inzwischen zählt das NET-Zentrum Bad Berka mit über 500 Behandlungen jährlich zu den weltweit größten Zentren zur nuklearmedizinischen Therapie dieser Tumore. „Patienten kommen aus ganz Europa, aber auch aus den USA oder Indien zu uns, um sich hier in Bad Berka im ‚Zentrum für neuroendokrine Tumore‘ behandeln zu lassen. Dies bestätigt uns in unserer Arbeit und zeigt, dass wir mit der Zertifizierung auf dem richtigen Weg sind“, so Prof. Baum.

Auch das Institut für interventionelle Radiologie unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Alexander Petrovitch ist durch die Einführung und Weiterentwicklung hocheffizienter, lokaler Behandlungsverfahren eng in die Arbeit des NET-Zentrums eingebunden. Hier stehen Therapieoptionen für Patienten zur Verfügung, die durch andere Verfahren nicht mehr behandelt werden können. Diese lokalen Therapiestrategien eröffnen gemeinsam mit den chirurgischen Partnern Optionen zu einer verbesserten Heilung einzelner Patienten.

Die Leitung der Zentralklinik Bad Berka gratulierte dem erfolgreichen Ärzteteam. Martin Bosch, Geschäftsführer der zur RHÖN-KLINKUM AG gehörenden Zentralklinik: „Mit der Anerkennung als Europäisches Exzellenzzentrum erhält die Zentralklinik eine eindrucksvolle Bestätigung für die hervorragende medizinische Arbeit, die hier von den Ärzten geleistet wird. Das Ziel ist es, unseren Patienten eine optimale Versorgung zu bieten und sie bei ihrer Behandlung in der Zentralklinik auf höchstem Niveau zu betreuen.“

 


Zentralklinik Bad Berka GmbH
Pressekontakt: Dr. Stephan Zeidler
Robert-Koch-Allee 9
99437 Bad Berka
Telefon: 036458 5-3022
E-Mail: stephan.zeidler@zentralklinik.de
http://www.zentralklinik.de

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