
Beste chirurgische Qualität und ein spezialisiertes Team: Das sind die Grundvoraussetzungen für die nun erfolgreich durchgeführte Zertifizierung der Klinik für Allgemeinchirurgie/ Viszeralchirurgie der Zentralklinik Bad Berka als „Leberzentrum“. Die Klinik gehört damit bundesweit zu einem halben Dutzend Leberzentren, die von der Fachgesellschaft zertifiziert wurden. Die Zentralklinik ist erst die zweite Einrichtung in den neuen Bundesländern, die über ein solches Kompetenzzentrum für Leberchirurgie verfügt.
Unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. Merten Hommann hatte sich das Team langfristig auf das Zertifizierungsverfahren vorbereitet. Zahlreiche Voraussetzungen mussten erfüllt werden, um die Auflagen der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie zu erfüllen. So müssen mindestens zwei Viszeralchirurgen („Bauchchirurgen“) mit entsprechender fachärztlicher Kompetenz zur Verfügung stehen, um die dauerhafte Versorgung der Patienten zu sichern.
Bei der Auditierung der vorzulegenden Unterlagen stehen neben der Zahl der durchgeführten Eingriffe mit hohem Schwierigkeitsgrad bei Leber- und Gallenwegserkrankungen vor allem die Ergebnisse der Operationen und Behandlungen im Vordergrund. PD Dr. Hommann erläuterte das Prinzip des Zertifizierungsverfahrens: „Wir mussten nachweisen, dass die Qualität unserer Operationen sehr gut ist und über dem Durchschnitt anderer Krankenhäuser liegt. Hierbei geht es vor allem auch um eine niedrige Komplikationsrate bei unseren Patienten.“ Diese Bedingungen werden in der Zentralklinik erfüllt, so dass vor allem Patienten z. B. mit Lebertumoren und Metastasen auf eine Heilung hoffen können.
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