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Leberoperation

In der Mehrzahl erfolgen chirurgische Eingriffe an der Leber, um bösartige Tumoren oder Metastasen zu entfernen.
In einigen Fällen sind aber auch gutartige Veränderungen der Leber (Zysten, Fokal noduläre Hyperplasie = FNH, Hämangiom, Adenom) operationspflichtig, wenn sie zu klinischen Symptomen führen. Das können z.B. Schmerzen im Oberbauch oder durch Verdrängung bedingte Stauungen in den Gallenwegen sein.

Die Leberoperationen werden nach einem hohen Standard ausgeführt, wobei sich der Chirurg hier an der Anatomie des Organes und der präoperativen exakten und modernen Bildgebung orientiert. Für komplexe chirurgische Eingriffe an der Leber sind Kompetenz und Erfahrung der Chirurgen, eine hochmoderne technische Ausstattung der Klinik und eine exzellente Intensivmedizin Voraussetzung.

Wie gefährlich ist eine Operation an der Leber?

Die Leber ist von ihrem Gewebe her ein sehr weiches und auch stark durchblutetes Organ. Eine Vielzahl kleiner Adern und auch Gallengänge durchziehen sie wie ein Netz. Aus diesem Grund gibt es spezielle Operationstechniken, die gewebeschonend und blutsparend die Leberoperation ermöglichen.

Sind an der Leber Wiederholungseingriffe möglich?

Unter Beachtung, dass ausreichend arbeitsfähiges Lebergewebe erhalten bleibt, sind mehrfache Operationen oder auch Radiofrequenzablationen an der Leber eines Patienten möglich.

Wie viel Lebergewebe kann man bei einer Operation entfernen?

Es können bis zu 60% der Leber bei einer Operation entfernt werden, da die Leber in der Lage ist, innerhalb einiger Wochen „nachzuwachsen“ und so den Gewebeverlust zu kompensieren. Durch Verfahren wie die Pfortaderembolisierung ist es möglich, gesunde Leberanteile zum Wachsen anzuregen und so die Operationsmöglichkeiten zu erweitern.

Welche modernen Entwicklungen gibt es in der Leberchirurgie?

Durch Einsatz modernster bildgebender Verfahren ist eine optimale Operationsplanung möglich. Ebenfalls können während der Operation Techniken eingesetzt werden die helfen, Metastasen oder Tumore besser und sicherer zu lokalisieren (Gamma-Sonde, spezielle Ultraschalltechniken).
Die Kombination von Behandlungen (Operation nach Chemotherapie, Operation und Radiofrequenzablation, Operation und vorbereitende Gefäßverschlüsse) führt dazu, dass mehr Patienten an der Leber operiert werden können.

Mit welchem Krankenhausaufenthalt muss man nach einer Leberoperation rechnen?

In der Regel beträgt der stationäre Aufenthalt nach einer größeren Leberoperation 10 bis 14 Tage. Danach kann sich eine Anschlussheilbehandlung anschließen.
Nach Radiofrequenzablation ist die notwendige Verweildauer in der Klinik deutlich kürzer.

 


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