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| Sophienheilstätte |
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| Bau der neuen Klinik 1952 – 1957 |
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| Ansicht des Zentralbaus |
Nur unter Voraussicht einer Entwicklung in eine andere Richtung waren diese großzügigen Planungen der damaligen Bauakademie Berlin mit dem verantwortlichen Architekten Dr. Hopf zu verantworten. So entstand 1952-1957 der erste Klinikneubau der DDR. Die Zentralklinik wurde im Gesetzblatt der DDR vom Mai 1966 als 5. Herzzentrum der DDR offiziell anerkannt. 1969 wurde der Kardiologische Bereich gegründet.
Dringendes Bedürfnis der damaligen DDR war es, mehr Kapazität für die Durchführung von Herzoperationen zu schaffen. Leitmotiv der folgenden Jahre war die konsequente Weiterverfolgung des eingeschlagenen Weges von der reinen Tuberkuloseklinik zum Thoraxzentrum. Die Möglichkeit dazu ergab sich aus der abnehmenden Tuberkulosehäufigkeit als Ergebnis allseitiger Bemühungen zur Beseitigung dieser Krankheit als ein besonderes Problem des Gesundheitsschutzes.
Unter Berücksichtigung der in Bad Berka vorhandenen guten räumlichen Voraussetzungen und des Rückganges der Tuberkulose wurde 1973 vorgesehen, die derzeitige Zentralklinik für Lungenkrankheiten und Tuberkulose Bad Berka zum führenden Zentrum für Herzchirurgie zu profilieren. Als nächste Fachdisziplin siedelten sich eine Urologische und eine Orthopädische Abteilung in Bad Berka an.
1974 erfolgte die Umbenennung in "Zentralklinik für Herz- und Lungenkrankheiten". In den folgenden Jahren entwickelte sich die Herzchirurgie in Bad Berka zum leistungsfähigsten Zentrum auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.
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| Außenansicht in den 70ger Jahren |
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| Blick auf den Innenhof vor der Modernisierung |
Nach umfassender Planung konnte im März 1992 mit dem Bau begonnen werden. Nach nur 21-monatiger Bauzeit wurde dann im Dezember 1993 eines der modernsten Zentren in Europa für Intensivmedizin eröffnet. Im Januar 1994 wurde in Ergänzung zu den bisherigen Fachdisziplinen die Klinik für Orthopädie / Wirbelsäulenchirurgie eröffnet. Seit dem 1. Februar 1994 ist auch die Fachdisziplin Neurologie in der Klinik ansässig.
Um die Aufenthaltsbedingungen der Patienten nicht nur während und unmittelbar nach einer Operation auf einem hohen Niveau zu halten, wurde im März 1994 mit dem Bau eines Ersatzbettenhauses mit einer Kapazität von 488 Betten begonnen. Dieses wurde im August 1995 eröffnet. Zwei glasüberdachte Felsengärten bieten den Patienten die Möglichkeit sich in einer besonderen Umgebung zu erholen. 1995 bis 1996 wurde der Zentralbau der Klinik rekonstruiert und modernisiert. Im Mai 1998 konnte der neugebaute Westtrakt der Klinik eingeweiht werden. Hier befinden sich neben dem einzigen Querschnittzentrum Thüringens auch das Diagnostikum, welches interdisziplinär genutzt wird. Außerdem ist in diesem Teil der Klinik das PET-Zentrum angesiedelt.
Am 1.10.1999 erweiterte die Zentralklinik Bad Berka mit Abschluss der letzten Bauphase - der Errichtung des Osttraktes - in den Räumlichkeiten des Verbindungsbaus zum Ostflügel erneut ihr Leistungsspektrum. Eine nuklearmedizinische Therapiestation nahm im fertiggestellten Verbindungsbau ihre Arbeit auf. Das bereits im Bettenhaus bestehende Schlaflabor erhielt im neuen Gebäudeteil seine Räumlichkeiten.
Ende 2000 wurde auf dem Gelände der Zentralklinik eine "Intensiv-Transport-Hubschrauber- Station" errichtet. Den Auftrag zum Bau hatte die Zentralklinik Bad Berka vom Innenministerium des Landes Thüringen erhalten und umfasste einen Hubschraubersonderlandeplatz mit Hangar, Bereitschaftsunterkünfte und Tankanlage.
Seit 2004 sind inzwischen folgende Fachbereiche hinzugekommen: Palliativmedizin, Rhythmologie und invasive Elektrophysiologie, Allgemeine Chirurgie/Viszeralchirurgie, Innere Medizin/Gastroenterologie und Endokrinologie, Interventionelle Radiologie, Interdisziplinäre Schmerztherapie und Unfallchirurgie. Die jüngste Fachklinik der Zentralklinik ist die Abteilung für Internistische Onkologie und Hämatologie, die zum 1.10.2009 gegründet wurde.