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Zentralklinik Bad Berka GmbH
Bad Berka, den 21.02.2008 -------- Nach den im November 2007 begonnenen Arbeiten zur Errichtung einer zweiten Energiezentrale starten nun in den nächsten Wochen die Vorbereitungen für eine weitaus umfangreichere Baumaßnahme an der Zentralklinik Bad Berka. Die Zentralklinik Bad Berka GmbH hat im Jahr 2006 begonnen, ihr Leistungsspektrum sukzessive weiter zu entwickeln und das bestehende Leistungsangebot umfassend zu ergänzen. So wurden zum 01.07.2006 die Bereiche Neurologische Frührehabilitation und multimodale Schmerztherapie als neue medizinische Schwerpunkte in bestehenden Fachabteilungen etabliert. Als neue chefarztgeführte Fachabteilungen wurden zum 01.09.2006 die Fachabteilung Innere Medizin/Gastroenterologie, Onkologie und Endokrinologie und zum 01.01.2007 die Fachabteilung Allgemeine Chirurgie/ Viszeralchirurgie eröffnet sowie durch Hinzunahme der interventionellen Radiologie als eigener Chefarztbereich zum 01.12.2007 das Zentrum für diagnostische und interventionelle Radiologie erweitert. Zum 01.04.2007 wurde durch Einstellung eines leitenden Arztes der Bereich Unfallchirurgie fachlich innerhalb der bestehenden Klinik für Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie und Querschnittsgelähmtenzentrum hervorgehoben. Nicht nur in den neu eröffneten Fachabteilungen und Bereichen, sondern insbesondere in den etablierten Fachabteilungen sind die Patientenzahlen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Vor allem die zunehmende Nachfrage von schwerkranken Patienten mit einer Vielzahl von Begleiterkrankungen nach hochspezialisierten, medizinisch sehr komplexen Leistungen, die der interdisziplinären Behandlung durch mehrere Fachabteilungen bedürfen, ist hervorzuheben. Um einem maximalen Versorgungsanspruch weiter gerecht zu werden, sind hierzu Erweiterungen der stationären Strukturen und Funktionsbereiche notwendig. Aufgrund der beschriebenen Leistungs- und Fachgebietsentwicklung werden die bestehenden Intensiv- und Intermediate Care-Bettenkapazitäten umfangreich erweitert und neu geordnet. Sämtliche dieser geplanten Beatmungs- und Überwachungsplätze werden nach neuestem medizinischen Standard ausgestattet. Künftig sollen etwa 50 Beatmungsbetten und ca. 140 Überwachungsbetten zusätzlich zu den Normalstationsbettenkapazitäten für die Patienten zur Verfügung stehen. Außerdem werden insbesondere Funktionsstationen wie die Schmerztherapiestation, die nuklearmedizinische Station sowie das Schlaflabor erweitert. Des Weiteren werden wichtige Funktionsbereiche wie Endoskopie und Bronchoskopie in modernsten Räumlichkeiten sinnvoll zusammengeführt. Der bestehende Ambulanz- und Diagnostikbereich im Westtrakt der Zentralklinik wird ebenfalls an das veränderte Leistungsangebot angepasst. Zusätzlich zum bisherigen Angebot sind eine Schmerzambulanz sowie jeweils eine interdisziplinär genutzte chirurgische und innere Ambulanz vorgesehen. Abgerundet wird die Weiterentwicklung der Klinik durch den Umzug der bestehenden Notaufnahme in neue Räumlichkeiten, die den höchsten Anforderungen an eine hochspezialisierte Notfallversorgung gerecht werden. Die bestehenden Leistungsstrukturen sollen jedoch nicht nur in der Tiefe, sondern auch in der Breite weiterentwickelt werden. Dazu sollen gemäß den Bestrebungen des Gesetzgebers, die ambulante mit der stationären Versorgung zu verzahnen, ambulante Versorgungsstrukturen an der Zentralklinik etabliert werden. Dazu werden Räumlichkeiten geschaffen, in denen künftig in einem Facharztzentrum ein Medizinisches Versorgungszentrum sowie mehrere Facharztpraxen untergebracht sind. Des Weiteren wird eine Tagesklinik mit 24 Plätzen geschaffen, in deren logistischem Umfeld Patienten ambulant und teilstationär versorgt werden. Diese Tagesklinik wird an ein ambulantes Operationszentrum mit zwei Operationssälen sowie einem Hybrid-OP angeschlossen. Flankierend zu den baulichen Veränderungen im stationären und ambulanten Bereich sind Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur sowie laufender Bausubstanzunterhalt notwendig. Neben einer Neuordnung der Energieinfrastruktur, unter anderem durch den Neubau einer zweiten Energiezentrale, werden die Lagerkapazitäten der Materialwirtschaft und der Apotheke an modernste logistische Anforderungen angepasst. Außerdem werden die bestehenden Dienstraum- und Umkleidekapazitäten vergrößert. Auch die Stellplatzsituation wird durch die Erschließung weiterer Parkflächen verbessert. Um diese Vorhaben umzusetzen, werden umfangreiche Baumaßnahmen bis Mitte 2009 durchgeführt. Neben zahlreichen Umbaumaßnahmen in der bestehenden Gebäudesubstanz wird ein viergeschossiger Funktionsneubau zwischen dem Kulturhaus und dem OP- und Intensivtrakt entstehen, der baulich mit dem bestehenden OP- und Intensivtrakt sowie dem Westtrakt verbunden wird. In diesen Neubau werden künftig insbesondere zwei Intermediate Care Stationen, eine Tagesklinik sowie die bestehende Bronchoskopie und Endoskopie einziehen. Des Weiteren wird der derzeit noch nicht vollständig genutzte Osttrakt ausgebaut. Dadurch entstehende zusätzliche Flächen werden auf drei Geschossen für die ambulante Versorgung im Rahmen des Facharztzentrums bzw. Medizinischen Versorgungszentrums genutzt werden. Geschäftsführer Martin Bosch erklärt hierzu: „Die Zentralklinik möchte weiterhin als Schwerpunktklinik mit Maximalversorgungsanspruch mit regionalem und überregionalem Einzugsgebiet insbesondere Patienten aus ganz Thüringen mit hochspezialisierten medizinischen Leistungen versorgen. Dazu haben die Gesellschafter der Zentralklinik einer umfangreichen Investition von knapp. 26 Mio. € zugestimmt, die ohne die Inanspruchnahme von öffentlichen Fördermitteln aus Eigenmitteln der Klinik finanziert wird. Neben der Verbesserung in der Versorgung unserer Patienten leistet die Zentralklinik mit dieser Investition einen erheblichen Beitrag zur Zukunftssicherung der Arbeitsplätze am Klinikum.“ Die Zentralklinik Bad Berka GmbH ist ein hochmodernes Schwerpunktkrankenhaus, dass in 17 Fachkliniken und Instituten sowie einem interdisziplinären Diagnostikum mit hochqualifizierten Ärzten und geschultem Pflegepersonal über 40.000 ambulante und stationäre Patienten aus ganz Thüringen, aus anderen Bundesländern und auch aus dem Ausland versorgt. Insgesamt verfügt die Zentralklinik über 669 Planbetten und ist mit etwa 1.400 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Region um Bad Berka. Die Klinik ist ein Tochterunternehmen der RHÖN-KLINIKUM AG, einem Marktführer im Bereich der Gesundheitsleistungen mit zur Zeit 46 Kliniken in 9 Bundesländern.
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