|
Zentralklinik Bad Berka GmbH
 |
|
Bad Berka, den 15.02.2008 ----- Am 01.02.2008 wurde Herr Privatdozent Dr. med. Kay Mursch zum außerplanmäßigen Professor an der Georg-August-Universität Göttingen ernannt, die Ernennungsurkunde wurde vom Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Frömmel, überreicht.
Prof. Mursch, Jahrgang 1963, hat an der Christian-Albrecht-Universität Kiel Medizin studiert und promovierte 1992. Seine neurochirurgische Ausbildung begann er 1990 in Göttingen. Als Facharzt war er maßgeblich an der Etablierung der Epilepsiechirurgie in Göttingen beteiligt. Daneben baute er eine Forschungsgruppe für neurochirurgische Ultraschalldiagnostik auf, die zahlreiche international publizierte Arbeiten hervorbrachte. Im Juli 2001 wurde er für das Fach Neurochirurgie mit dem Thema „Untersuchungen zur Anwendung der transkraniellen Sonografie und der transkraniellen farbkodierten Duplexsonographie während der Therapie akuter neurochirurgischer Krankheitsbilder“ habilitiert. Zudem lehrt er seit über 6 Jahren an der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen. Sein bevorzugtes Forschungsthema verlor er auch nicht aus den Augen, als er nach einer „Babypause“ 2001 in der Zentralklinik Bad Berka GmbH Oberarzt in der von seiner Ehefrau, Professor Dr. Julianne Behnke-Mursch, geleiteten Abteilung für Neurochirurgie wurde. Auch in dieser Klinik entstand eine Ultraschall-Forschungsgruppe. Regelmäßig werden vom Professoren-Ehepaar Studierende der Universität Göttingen in Bad Berka und Göttingen im Fach Neurochirurgie unterrichtet.
Prof. Mursch sieht die Ernennung zum Professor nicht nur als Anerkennung für seine bisherige Arbeit, sondern auch als Bestätigung, dass eine produktive Forschungstätigkeit und universitärer Unterricht auf hohem Niveau an der Zentralklinik sehr gut mit einer hochqualifizierten Krankenversorgung vereinbar ist. „Die exzellente technische Ausstattung der Klinik und die hohe Zahl an Hirntumorpatienten ermöglichen uns, neue Therapieverfahren zu entwickeln und uns stetig weiter zu entwickeln“. Enger Kontakt mir dem Institut für Neuropathologie in Göttingen und wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Universitätskliniken in Homburg/Saar, Bochum und dem Kantonsspital St. Gallen/Schweiz lassen auf weitere Fortschritte in der ultraschallgestützten neurochirurgischen Tumortherapie hoffen.
zurück
|