Bad Berka, den 15. Januar 2008 --- Vom 18. – 19. Januar findet in der Zentralklinik Bad Berka GmbH das traditionelle, inzwischen 16. Kardiologie-Symposium unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Bernward Lauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, und Prof. Dr. med. J. Christoph Geller, Chefarzt der Abteilung Rhythmologie und invasive Elektrophysiologie, statt. Mit weit über 300 Teilnehmern aus nahezu allen deutschen Bundesländern hat sich das Bad Berkaer Symposium als größte kardiologische Fortbildungsveranstaltung in Thüringen etabliert.
Auch in diesem Jahr werden wieder hochkarätige Referenten die aktuellen Entwicklungen in den verschiedenen Gebieten der Kardiologie mit den Teilnehmern diskutieren.
Am Freitag wird neben neuen diagnostischen Verfahren die konservative medikamentöse Therapie der Herzerkrankungen im Vordergrund stehen. Weiterhin werden die neuesten Endokarditis-Leitlinien vorgestellt und telemedizinische Verfahren für Patienten mit Herzschwäche diskutiert. Von besonderem Interesse ist die erstmals in Deutschland vorgestellte Möglichkeit einer Impfung gegen arterielle Hypertonie.
Am Samstag liegt der Schwerpunkt auf der invasiven und interventionellen Kardiologie. Neben den neuesten Erkenntnissen zur modernen Behandlung des akuten Herzinfarktes werden die Möglichkeiten der Katheterbehandlung und der Bypass-Operation bei Patienten mit schwerer Herzkranzgefäßerkrankung sowie die neuesten Ergebnisse der Stammzell-Therapie bei Herzerkrankungen diskutiert. Im zweiten Abschnitt werden am Samstag neue Methoden zur Behandlung von Schrittmacherpatienten sowie die Möglichkeiten der medikamentösen Therapie und der Katheterbehandlung von Herzrhythmusstörungen vorgestellt.
Durch die Veranstaltung erwarten sich die Organisatoren des Symposiums eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit kardiologisch interessierten niedergelassenen Ärzten und im Krankenhaus tätigen Kollegen. "In der Klinik tätige Kardiologen müssen ihr Wissen, ihre Erkenntnisse und Erfahrungen mit möglichst vielen kardiologisch tätigen Kollegen austauschen und diskutieren. Nur hierdurch kann die Zusammenarbeit und das Verständnis zwischen den verschiedenen Bereichen optimiert werden, so dass wir den Patienten die jeweils beste Behandlung ihrer Herzerkrankung anbieten können. Wir wollen hierfür eine Basis schaffen." erklärt PD Dr. Lauer.